Bei der EM-Qualifikation zwischen Serbien und Albanien kam es zu schweren Auseinandersetzungen. Foto: dpa

Stefan Mitrovic steht seit Dienstagabend im Mittelpunkt einer europaweiten Diskussion. Der Spieler des SC Freiburg hatte beim Spiel zwischen Serbien und Albanien eine Fahne an sich gerissen. Jetzt bekommt er Unterstützung aus Freiburg.

Freiburg - Nach dem Abbruch des EM-Qualifikationsspiels zwischen Serbien und Albanien hat Bundesligist SC Freiburg seinen serbischen Fußballprofi Stefan Mitrovic in Schutz genommen. Mitrovic hatte am Dienstagabend eine Drohne mit einer großalbanischen Flagge, die über dem Rasen in Belgrad flog, an sich gerissen. Daraufhin waren in der 42. Minute der Partie albanische Spieler auf ihn losgegangen. Zudem stürmten aufgebrachte serbische Zuschauer auf das Spielfeld, die Begegnung wurde daraufhin abgebrochen.

„Stefan hat das gemacht, was jeder Spieler machen würde, denn jeder ärgert sich doch, wenn der Fußball durch politische Dinge unterbrochen wird“, sagte Freiburgs Präsident Fritz Keller am Mittwoch dem Internetanbieter Sport1. „Es hat sicher kein nationalistischer oder böser Gedanke dahinter gesteckt. Wir werden Stefan schützen, weil wir uns keinen anderen Hintergrund vorstellen können“, erklärte Keller.

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