Premiere bei der EM: Willy Sagnol und das Nationalteam Georgiens. Foto: dpa/Fabian Strauch

Erstmals ist ein Team aus Georgien bei einer Fußball-Europameisterschaft dabei. Der Weg dorthin war durchaus ungewöhnlich – und hoch emotional.

Der zweite Bildungsweg ist kein unüblicher im Sport. Es gibt Relegationen, Play-offs, auch mal Lucky-Loser-Lösungen, um das eigentlich Unerreichte doch noch schaffen zu können. Nur: Was ist dann eigentlich das, was die Mannschaft von Georgien zu dieser Fußball-Europameisterschaft geführt hat? Vermutlich so etwas wie der dritte Bildungsweg. Und als dieser Ende März tatsächlich beschritten worden war, erklärte Irakli Kobachidse: „Diese Jungs sind Helden.“ Der Regierungschef des Landes meinte die Nationalspieler Georgiens. Und einen Franzosen.