Ramona Breu und Mariam Dallal pflegen im Jugendhaus an der Kantstraße enge Kontakte zu Familien mit jüngeren Kindern. Das Angebot gibt es seit zehn Jahren. Im Mittelpunkt steht der Austausch.
Zum sozialen Austausch versammelt sich der Blumberger Elterntreff jeden Montag von 15 bis 17 Uhr mit Kindern und Erwachsenen im Jugendhaus. Diese ehrenamtliche Institution engagiert sich nun seit zehn Jahren besonders für den Familienanschluss.
Die beiden Ansprechpartnerinnen Ramona Breu und Mariam Dallal pflegen mit verschiedenen Familien einen regen Austausch. Als Frau der ersten Stunde will Ramona Breu diese wöchentlichen Begegnungen nicht missen: „Bei uns sind alle Eltern oder Großeltern mit ihren Kindern oder Enkeln immer willkommen.“
In der Regel seien die Eltern mit fünf und acht Personen vertreten. Die Kinder seien zwischen drei und zehn Jahren alt, so Ramona Breu. „Besonderes frisch nach Blumberg gezogene Familien nehmen zur sozialen Eingliederung in der Gemeinde unser Angebot an“, zieht die Mitbegründerin eine positive Bilanz. „Wir können das gesamte Equipment des Jugendhauses nutzen. Dazu bieten wir weiter Spiele- oder Bastelmöglichkeiten an. Bei schönem Wetter unternehmen wir auch Wanderungen oder besuchen gemeinsam das Schwimmbad.“
Klare Regeln sind vorgegeben
Die Kinder können in dieser Einrichtung nicht einfach nur abgegeben werden, sondern müssen generell von einem Erziehungsberechtigten betreut werden, sind klare Regeln vorgegeben. Erfahrungen und Anregungen werden ausgetauscht und sorgen immer für gute Stimmung. Nach den Anfängen 2013 im Haus der Begegnung fühlt sich die Gruppe im Blumberger Jugendhaus an der Kantstraße 6 bestens aufgehoben. „Wir waren in der Region in dieser Art der erste Elterntreff“, erinnert sich Ramona Breu gerne an die Anfänge zurück. „Bis auf die Schulferien sind wir das gesamte Jahr präsent und jeder kann mitmachen. Wir lernen immer neue Leute kennen“, stellt sie fest.
Für den Jugendreferenten Sasa Hustic ist es eine mehr als sinnvolle Einrichtung. „Die Familien können hier Fuß fassen. Werden die Kinder älter, sind sie dann später bei uns immer gut aufgehoben“, schätzt er die soziale Begegnungsstätte.