Rund 1,2 Millionen Euro an ELR-Fördergeldern fließt zusätzlich an sieben Projekte im Zollernalbkreis – unter anderem an die KiFaz-Erweiterung in Burladingen.
Aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) fließen rund 1,2 Millionen Euro zusätzlich für diverse Projekte in den Zollernalbkreis, teilt das Landratsamt mit.
Bei der sogenannten unterjährigen Programmentscheidung am 25. Juli hat das Ministerium für Ländlichen Raum alle sieben aus dem Landkreis vorgeschlagenen Vorhaben berücksichtigt.
KiFaz-Erweiterung in Burladingen wird mit 750 000 Euro gefördert
Sechs davon – in Bitz, Burladingen, Hechingen, Obernheim und Rangendingen – sind privat-gewerbliche Projekte. Laut einer Pressemitteilung des Büros von CDU-Landtagsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut werden in Bitz zwei Projekte mit insgesamt 111 200 Euro gefördert, je eines in Obernheim mit 17 230 Euro und in Rangendingen mit 146 700 Euro sowie eines in Hirrlingen (Landkreis Tübingen) mit 38 950 Euro.
Dazu kommt mit der Erweiterung des Kinder- und Familienzentrums Jahnstraße in Burladingen eine kommunale Maßnahme, die mit 750 000 Euro gefördert wird, heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamtes Zollernalbkreises weiter.
Die Projekte können sofort umgesetzt werden
„Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum hat sich in den vergangenen Jahren als nachhaltiges Instrument bewährt, um das Leben, Arbeiten und das Miteinander in unseren Städten und Gemeinden noch attraktiver zu gestalten“, so Landrat Günther-Martin Pauli.
Kriterien für die Förderung waren, dass die Projekte dringend notwendig, kurzfristig umsetzbar und von struktureller Bedeutung sind, heißt es weiter. Die Begünstigten können ihre Projekte sofort umsetzen.
Bei der unterjährigen Programmentscheidung werden Gelder weitergereicht, die bereits für Projekte bewilligt waren, aber nicht abgerufen wurden. Schwerpunkte des ELR sind Maßnahmen zur Sicherung der Grundversorgung, zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie der Bereich Innenentwicklung/Wohnen.
Hoffmeister-Kraut: Gute Ideen sollten nicht an langen Wartezeiten scheitern
Bereits im März 2025 hatte es Förderzusagen mit einem Volumen von rund vier Millionen Euro für 30 Vorhaben in zwölf Städten und Gemeinden im Zollernalbkreis gegeben.
„Ich freue mich sehr über die Förderung“, teilt Hoffmeister-Kraut schriftlich mit. „Gerade für ländlich geprägte Gemeinden ist es wichtig, dass gute Ideen nicht an langen Wartezeiten scheitern. Wenn die Planungen stehen, muss es auch losgehen können.“
Auch Bündnis90/Die Grünen-Landtagsminister Christoph Höh freut sich über die ELR-Förderzusagen im Zollernalbkreis wie auch im Landkreis Sigmaringen, wo er tätig ist. „Die Förderzusagen sind ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der verschiedenen Projekte“, teilt er schriftlich mit. Eines davon: Die Schaffung von Co-Working-Arbeitsplätzen in Bad Saulgau mit 66 050 Euro.