Nach der Weihnachts- und Neujahrspause werden nun die Arbeiten an der Hochrheinbahn fortgesetzt. In einigen Nächten drohen massive Lärmbelastungen.
Mit Beginn der neuen Woche soll es besonders laut werden. In einer Postwurfsendung werden Anwohner im Bereich Hornacker/Hörnle darauf hingewiesen, dass es vom 12. bis zum 24. Januar zu erheblichen Belastungen kommen wird. Auf Anfrage teilt die Deutsche Bahn mit: „Im Hornacker werden ab kommender Woche die Kabeltiefbauarbeiten fortgesetzt. Besonders lärmintensiv ist dabei der Bau von Gleisquerungen: Nachdem links und rechts der Gleise Kabelkanäle gesetzt worden sind, werden diese unterhalb des Gleises miteinander verbunden. Die Gleise bleiben dazu intakt, alles darunter wird kurzzeitig ausgebaut. Schwellen, Schotter und Erdmaterial weicht, um die Gleisquerung und die Rohre einzubauen. Dann wird wieder verfüllt, Schotter und Schwellen eingebaut und die Gleise wieder gestopft. Dabei kommen unter anderem Bagger, Trennschleifer und Rüttelplatten zum Einsatz.“
Baulärm auch am Grenzacher Bahnhof
Da extreme Belastungen zu erwarten seien, hat die DB besonders lärmempfindlichen Anwohnern die zeitweilige Übernachtung in Hotels angeboten. Sehr lärmintensiv geht es derzeit tagsüber auch am Bahnhof Grenzach zu. Zum Umbau vom Bahnsteig 1 finden weitere Tiefbauarbeiten statt. Außerdem sind dort Rammarbeiten für den Verbau mit Spundwänden erforderlich. Die Treppen werden zurückgebaut und der Aufzugschacht wird ausgehoben. Zum Einsatz kommen unter anderem Hydraulikbagger und Abbruchhammer sowie Trennschleifer und weitere laute Arbeitsgeräte.