Die Sanierung der technischen Anlagen in der Eislaufhalle in Baiersbronn wird teuer. Die Gemeinde hofft auf Fördermittel vom Bund für das Millionenprojekt.
Die technischen Anlagen der Eislaufhalle in Baiersbronn sind veraltet und müssen teilweise erneuert werden. Insbesondere die Anlagentechnik der Kälte ist nunmehr rund 30 Jahre alt und in einem schlechten technischen Zustand.
In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats erklärte Thorsten Wurster von den Gemeindewerken den Sachverhalt und schlug die Demontage der alten Absorptionskälteanlage sowie die Erweiterung der Kompressionskälteanlage mit Integration einer Wärmepumpe vor. Die Kosten für die gesamte Maßnahme lägen laut ersten Schätzungen bei rund 1,06 Millionen Euro. Weitere Details zu den Varianten müssten allerdings noch geprüft werden, auch steuerliche Hintergründe müssen vorab geklärt werden, sagte Wurster.
Elisabeth Benner von der Kämmerei erklärte, dass es möglicherweise Fördergelder in Höhe von 45 Prozent aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ geben könnte. Dafür sei allerdings eine Energieeffizienzberechnung durch ein Fachplanungsbüro notwendig. Im Februar 2026 könne dann eine Aussage über die Fördermöglichkeit gemacht werden, so dass der eigentlich Zuschussantrag gestellt werden könne.
Auch dieses Jahr späterer Start in die Saison
Zu einer entsprechenden Frage von Gemeinderätin Maike Weiss (CDU) erklärte Thorsten Wurster, dass es zwar noch keine genauen Zahlen gebe, die neue Anlage aber rund ein Drittel effizienter arbeiten werde. „Die alte Anlage ist einfach fertig, auch dieses Jahr musste der Eislaufstart um zwei Wochen aufgrund von technischen Problemen verschoben werden“, erklärte er.
Einstimmig folgte der Gemeinderat dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, die Maßnahme im Frühjahr 2027 umzusetzen, sofern es einen positiven Zuwendungsbescheid gibt. Eine Projektskizze für die Aufnahme in das Bundesprogramm soll eingereicht werden.