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Eishockey Wild Wings: Ziel Pre-Playoffs erreicht

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Großes Ziel am 2. März 2018 erreicht. Die Wild Wings fühlen sich in Iserlohn im siebten Himmel. Foto: May

Der 2. März 2018 wird für die Wild Wings ein historisches Datum. Nach 20 Jahren schafften sie mit einem 5:2-Sieg in Iserlohn am vorletzten DEL-Hauptrundentag die Rückkehr in die Pre-Play-offs. Das letzte Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen Wolfsburg wird nun zur Kür.

"Es ist ein überragendes Gefühl", freute sich Schwenningens Schlussmann Dustin Strahlmeier über den Einzug in die Pre-Play-offs.

Entscheidend für den großen Abend der Wild Wings war auch die gleichzeitige 2:6-Heimniederlage von Direktkonkurrent Düsseldorf gegen Berlin. Im günstigsten Fall könnten die Schwenninger am Sonntag noch Neunter werden. Somit beginnen sie auf jeden Fall die Pre-Play-offs am Mittwoch auswärts.

Bei den Wild Wings, die in Iserlohn eine starke Teamleistung ablieferten, fielen die beiden Angreifer Istvan Bartalis und Marc El-Sayed aus. Als überzähliger Verteidiger an Bord musste Dominic Bohac zuschauen.

Die Schwenninger fanden sofort gut ins Spiel. Nach vier Minuten erzielten sie in Unterzahl (Andreé Hult saß in der Kühlbox) durch Tobias Wörle das 1:0. Es war der erste Shorthander der Wild Wings in dieser Saison!

In der Folgezeit gefielen die Gäste durch ein aggressives Forechecking. Dieser ganze Auftritt war kein Vergleich mehr zu ihrer am Mittwoch blutleeren Vorstellung im Derby gegen Mannheim. Iserlohn fiel in den ersten 20 Minuten nicht wirklich viel ein.

Im zweiten Abschnitt fielen in nur drei Minuten vier Tore. Iserlohn glich zunächst (22:04) mit einem Schuss aus spitzem Winkel durch Blaine Down aus. 72 Sekunden später "staubte" auf der anderen Seite Will Acton zum 2:1 für Schwenningen ab. Stefano Giliati erhöhte nur 27 Sekunden auf 3:1.

Doch Marco Friedrich nutzte eine Unkonzentriertheit in der Gäste-Defensive zum 2:3-Anschluss.

Wenig später lag Düsseldorf bereits mit 1:5 daheim gegen die Eisbären Berlin hinten! Alles lief nun für Schwenningen.

Die Gäste nutzten im Mitteldrittel ein fünfminütiges Überzahlspiel nicht, doch danach überwand Mirko Höfflin mit einem haltbaren Schuss Roosters-Keeper zum 4:2 (35.). Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die letzte Pause. Die Pre-Play-off-Türe war für die Wild Wings sperrangelweit offen – sie mussten nur noch hindurch gehen. Schwenningens Angreifer Simon Danner zog ein Zwischenfazit: "Wir haben bis jetzt die richtige Antwort auf unser enttäuschendes Derby gegen Mannheim gegeben. Aber wir haben noch 20 Minuten. Wir müssen unbedingt den Sieg nun mitnehmen." Gäste-Verteidiger Dominik Bittner erlebte das letzte Drittel allerdings auf dem Eis nach einem üblen Check von Down nicht mehr mit. Sein Einsatz am Sonntag ist unwahrscheinlich.

Die Wild Wings ließen in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. In Überzahl traf Markus Poukkula (49.) zum 5:2-Endstand. Um 21.54 Uhr an diesem 2. März 2018 hatten die Wild Wings ihr großes Ziel, auf das sie jahrelang so intensiv hingearbeitet hatten, erreicht.

Iserlohn – Wild Wings 2:5 (0:1, 2:3, 0:1)

Tore: 0:1 Wörle (4:00/4:5), 1:1 Down (22:04), 1:2 Acton (23:16), 1:3 Giliati (23:43), 2:3 Friedrich 24:11/4:4), 2:4 Höfflin (34:10), 2:5 Poukkula (48:59/5:4)

Strafen: Iserlohn: 13 – Wild Wings: 8.

Schiedsrichter: Hunnius/Rohatsch (Berlin/Lindau).

Zuschauer: 4965 (darunter 130 Wild-Wings-Fans).

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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