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Eishockey Wild Wings: Wenig Licht, sehr viel Schatten

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Mirko Höfflin freut sich auf den Deutschland-Cup. Foto: Schwarzwälder Bote

Statistiken belegen, weshalb die Wild Wings das abgeschlagene DEL-Schlusslicht bilden. Auch Marco Wölfl ist gespannt, wer der neue Coach wird. Viele Optionen scheinen möglich. Ex-Kapitän Andreas Renz regt Sport-Beirat an. 

Der neue Trainer

Anfang November, Deutschland-Cup-Pause, knapp ein Drittel der Runde ist vorbei. Pat Cortina, mit einer Siegquote von gut 40 Prozent der erfolgreichste Schwenninger Coach seit der DEL-Rückkehr 2013, schaut vom heimischen München aus zu, wer sein Nachfolger am Bauchenberg wird. Erfahrung soll der neue Mann an der Bande mitbringen, sagt Manager Jürgen Rumrich.

Bill Stewart – als Coach zuletzt in der Saison 2017/18 in Mannheim tätig – zählt offenbar zu den Kandidaten. Pikant an dieser Personalie ist, dass der 61-Jährige vor zweieinhalb Jahren schon einmal zum Kandidaten-Kreis bei den Wild Wings zählte, doch das Rennen gegenüber Pat Cortina verlor. Im Moment ist Stewart in Nordamerika als Scout für die Mannheimer Adler unterwegs.

Neue Wege?

Andreas Renz, der frühere Kapitän der Wild Wings, hofft, dass sein Ex-Klub »keinen Schnellschuss« in Sachen Trainer macht. »Wenn diese Personalie nicht klappt, würde in dieser Saison noch mehr kaputtgehen, als sportlich ohnehin schon passiert ist. Warum sollen Jürgen Rumrich und Petteri Väkiparta die Sache nicht bis zum Ende machen? In meinen Augen sollten die Wild Wings die nächsten Monate dafür nutzen, um die Weichen für eine erfolgreichere Zukunft neu zu stellen. Der neue Trainer sollte ja auch langfristig etwas wieder aufbauen. Ein sportlicher Beirat – mit zum Beispiel früheren Spielern – sollte installiert werden, um mehr Kompetenz ins Boot zu holen. Diese Neuerungen wären auch vor allem für die Fans und Sponsoren ein wichtiges Zeichen.« Andi Renz würde sich dann als externer Berater gerne mit einbringen.

Die Hauptbaustellen

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, in welchen Bereichen der neue Coach des Tabellenletzten, der schon 15 Zähler Rückstand auf einen Pre-Play-off-Rang besitzt, ansetzen muss. Baustellen gibt es genügend. Schwenningen hat bisher nur 26 Tore erzielt, in sechs Partien bejubelten die Wild Wings überhaupt keinen Treffer. Auch in der Fremde gab es für die Schwenninger in neun Spielen nichts zu holen. Null Punkte, 10:34 Tore – außer Spesen war bisher in fremden Hallen nichts gewesen. In Sachen Powerplay, trotz zuletzt zwei Treffern beim unglücklichen 3:5 in Berlin, steht eine Erfolgsquote von 10,1 Prozent. Nur der Tabellenvorletzte aus Wolfsburg (8,2 Prozent) ist in Überzahl noch harmloser. Berlin führt diese Statistik mit 20,5 Prozent an. Zudem wurden bisher nur 44,4 Prozent (Bremerhaven: 55,7 Prozent) aller Bullys gewonnen. Nur die Grizzlys (44,3) sind schlechter bei den Face-offs. Kein Wunder, dass durchschnittlich lediglich 3302 Fans die Spiele der Wild Wings in der Helios-Arena sehen wollten. Auch beim Zuschauerzuspruch ist nur Wolfsburg (2847) schlechter. In der vergangenen Runde waren es 4419 Besucher, die im Schnitt die Heimpartien verfolgten.

Die "Topscorer"

Klar, dass bei lediglich 26 erzielten Toren auch die Einzelbilanz der Spieler miserabel ist. Bester Scorer ist derzeit Ville Korhonen mit acht Punkten (2 Tore, 6 Assists). Auf sechs Zähler kommen Kapitän Simon Danner und Anthony Rech, die mit jeweils vier Treffern auch die interne Torschützenliste anführen. Torhüter Dustin Strahlmeier (14 Spiele) hat bisher 88,17 Prozent aller gegnerischen Torschüsse entschärft. In der vergangenen Hauptrunde (43 Spiele) waren es 92,74 Prozent. Ein weiteres Problem ist die Verteidigung, genauer die Torgefährlichkeit der Defensivspezialisten. Ganze drei Tore haben diese bisher erzielt. Ein echter Blueliner fehlt den Wild Wings, gerade auch im Powerplay.

Die Hoffnungsmacher

Neben der Fairplay-Statistik, die Schwenninger kassieren nur 8,24 Strafminuten im Schnitt pro Partie (Iserlohn: 19,53), stimmt immerhin auch die Unterzahlquote der Wild Wings optimistisch. Nur neun Gegentreffer haben sie bisher kassiert – die »Penalty-Killing-Quote« von 84,7 Prozent ist die siebtbeste der DEL. Meister München kommt hier auf 92,7 Prozent, Wolfsburg und Straubing auf jeweils nur 75,7 Prozent.

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