Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Eishockey Wild Wings verlieren in Berlin

Von
Dicke Luft vor Eisbären-Keeper Justin Pogge – doch die Wild Wings (helles Trikot) schafften den 2:2-Ausgleich am Ende nicht mehr. Foto: Eibner

Die Wild Wings haben am Sonntagabend in der DEL bei den Eisbären Berlin trotz einer sehr engagierten Leistung mit 1:2 verloren. Die Schlussoffensive des Tabellenletzten aus Schwenningen war nicht von Erfolg gekrönt.

Schwenningens Coach Niklas Sundblad attestierte seinem Team "ein gutes Auswärtsspiel. Das entscheidende 2:1 der Berliner kann man aufgrund hohen Stocks auch nicht geben. Da war für uns viel Pech dabei."

Der Gästetrainer hatte sich aufstellungstechnisch ein Experiment ausgedacht. Seine zuletzt starke vierte Reihe zog er auseinander. Die "Jungen Wilden" Boaz Bassen, Cedric Schiemenz und Daniel Pfaffengut wurden auf die anderen Reihen verteilt. Sundblad wirbelte also seine Angriffsblöcke durcheinander – ins Tor kehrte Dustin Strahlmeier zurück, der am Freitag gegen Bremerhaven pausiert hatte.

Bei den Eisbären fehlte an der Bande Chefcoach Serge Aubin aufgrund eines Trauerfalls in der Familie – ihn vertraten gegen Schwenningen seine beiden Co-Trainer Gerry Fleming und Craig Streu.

Das erste Drittel, das torlos endete, war von keinem allzu hohen spielerischen Niveau geprägt. Die Berliner besaßen zwar mehr Spielanteile, stellten sich aber bei ihren Anfgriffen nicht sonderlich clever an. Boaz Bassen lobte in der ersten Pause die Defensiv-Arbeit seines Teams, "aber wir müssen im Spiel nach vorne mehr machen und mehr Chancen kreieren".

Im zweiten Abschnitt tat das DEL-Schlusslicht tatsächlich mehr nach vorne. In der 28. Minute zeichnete sich Torhüter Dustin Strahlmeier zunächst mit einem Big-Save gegen James Sheppard aus. Fünf Minuten später gingen die Schwenninger mit 1:0 in Führung. Markus Poukkula schloss die Vorarbeit von Matt Carey erfolgreich ab. In der 39. Minute "tanzte" Marcel Noebels die Gäste-Defensive aus und traf zum 1:1. Ein Zwischenstand in der zweiten Pause, der dem Spielverlauf bis dahin so in Ordnung ging.

Im Schlussdrittel taten sich die Berliner im Angriff weiterhin schwer, weil die Abwehr der Wild Wings – um einen starken Strahlmeier (bis dahin 26 Saves) – gut stand. Doch dann klingelte es doch. Eisbären-Verteidiger Florian Kettemer hatte abgezogen (51.) – Pierre Cedric Labrie hielt den Schläger vor dem Schwenninger Kasten entscheidend – aber auch umstritten (eventuell zu hoher Stock) zum 2:1 hin. Es folgte eine Schlussoffensive der Gäste, aber die Chancen von Dylan Yeo und Jordan Caron fanden nicht ihr Ziel. Zumindest einen Punkt hätten die Neckarstädter nach einer überwiegend ordentlichen Leistung verdient gehabt.

Eisbären Berlin – Wild Wings 2:1 (0:0, 1:1, 1:0). Tore: 0:1 Poukkula (32:33), 1:1 Noebels (38:52), 2:1 Labrie (50:06). Strafen: Eisbären: 10 – Wild Wings: 6. Schiedsrichter: Schukies/Steingroß Herne/Bietigheim). Zuschauer: 13 623. Bei den Wild Wings fehlten: Marcel Kurth, Andreas Thuresson, Julian Kornelli und Kai Herpich.

Artikel bewerten
2
loading

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.