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Eishockey Wild Wings: "Uns läuft bald die Zeit davon"

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So wird es in dieser DEL-Saison anfangs bestimmt nicht aussehen. Die Wild Wings haben bereits hochgerechnet: Die 20 Prozent Zuschauerregelung würde ihnen lediglich 500 Fans pro Heimspiel ab dem 13. November bescheren. Diese relativ niedrige Zahl ist auch mit der generellen strengen Abstandsregelung in der Schwenninger Helios-Arena begründet. Foto: Sigwart

Eigentlich wäre am Freitagabend die neue DEL-Saison gestartet. Doch der Puck läuft (noch) nicht. Die neue Runde beginnt erst am 13. November. Vielleicht. Auch die Wild Wings werden nach monatelangem positiven Denken etwas nervös.

"Mindestens 2500"

Mit nur 20 Prozent Zuschauerauslastung soll die DEL-Saison am 13. November erst einmal eingeläutet werden. So die Entscheidung der Politik in dieser Woche. Die dementsprechenden Antworten von den DEL-Klubs fielen gravierend aus (wir haben berichtet). Ohne deutlich mehr Zuschauer, so auch die Befürchtung von Schwenningens Geschäftsführer Christoph Sandner, "wird es Insolvenzen geben". Und Philipp Walter, der Chef der Kölner Haie, fügte hinzu: "Unser Geschäftsmodell wird gerade verboten."

Die Wild Wings könnten nach diesem neuesten Zuschauer-Konzept lediglich 500 Zuschauer in die Helios-Arena reinlassen. "Wenn man normal rechnet, kommt man bei 20 Prozent zwar auf eine höhere Zahl, doch die Abstandsregelung reduziert diese wieder", betont Christoph Sandner. "Wir brauchen mindestens 2500 Zuschauer im Schnitt pro Heimspiel, um wirtschaftlich zumindest irgendwie über die Runden zu kommen." Sandner fordert noch in diesem Monat Fortschritte bei der Konzeption der Zuschauerzahlen. "Uns Klubs läuft bald in Sachen sicherer Planung wirklich die Zeit davon."

Am Montag läuft in Frankfurt eine turnusgemäße Gesellschafter-Versammlung der DEL-Klubs, die mit Spannung erwartet wird. Was dort im Tagesprogramm ganz oben auf der Liste der vielen aktuellen Themen steht, dürfte nach den vergangenen Tagen unschwer zu erraten sein.

Fokus auf Vorbereitung

Wild-Wings-Manager Christof Kreutzer kann diese Entwicklung auch nicht mehr nachvollziehen. "Nicht nur wir in der DEL haben ein ausführliches und intensiv ausgeklügeltes Hygiene-Konzept vor wenigen Tagen vorgelegt. Die Politik scheint dies gerade in ihren Entscheidungen aber nicht zu berücksichtigen." Für Kreutzer steht fest: "Wenn diese Saison wirklich nicht laufen sollte, dann wird das deutsche Eishockey generell einen ziemlichen Schaden nehmen. Sponsoren, die in dieser Saison noch trotz der schweren Zeiten bleiben, könnten sich dann zum Beispiel nach anderen Sportarten umschauen."

Die Schwenninger Verantwortlichen sind von der jüngsten Entwicklung zwar sehr enttäuscht, doch es herrscht bei Christof Kreutzer und Christoph Sandner auch eine Trotzreaktion. "Wir werden die Vorbereitung mit unseren Trainern und der Mannschaft so angehen, als wenn es ab 13. November normal läuft." Die restlichen Spieler reisen nun an.

Sprich, Chefcoach Niklas Sundblad startet in den kommenden Tagen mit dem Teamtraining offiziell.

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