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Eishockey Wild Wings triumphieren im Derby gegen Mannheim

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Foto: Michael Bermel/Eibner-Pressefoto

Die Wild Wings haben am Samstagabend in der ausverkauften Mannheimer SAP-Arena (13.600 Zuschauer) ein packendes DEL-Derby gegen die zuletzt krisengeschüttelten Adler mit 4:2 gewonnen.

Der Schwenninger Auftritt war vor allem kämpferisch beeindruckend. Es war der erste Sieg der Wild Wings in Mannheim seit ihrer DEL-Rückkehr. Allerdings droht mit Dominik Bittner (Kopfverletzung) bereits der vierte Verteidiger länger auszufallen. 650 Schwenninger Fans hatten ihr Team nach Mannheim begleitet. Diese Partie war zum "Spiel der leuchtenden Herzen" erklärt worden. Die Erlöse der roten Leuchtherzen kommen einer Kinderkrebs-Einrichtung in Mannheim zugute.

Vor dem ersten Bully gab es beeindruckende Bilder in der Arena. Neun Minuten war dann das Derby alt, als der Adler-Stürmer Sinan Akdag Schwenningens Verteidiger Dominik Bittner mit einem brutalen Check gegen Kopf niederstreckte. Bittner konnte nicht mehr weitermachen – für Akdag war die Schicht mit einer Spieldauerstrafe auch zu Ende.

Mit Bittners Ausfall agierten auf Schwenninger Seite inklusive des eigentlichen Stürmers Uli Maurer nur noch fünf Verteidiger in der Rotation. Die Schwenninger kamen aber zunächst einmal in den Genuss eines doppelten Überzahlspiels und nutzten dieses mit der 1:0-Führung von Andrée Hult (12.). In der 14. Minute wurde Simon Danner nach einer zweifelhaften Strafe in die Kühlbox verdonnert – die immer stärker spielenden Adler nutzten ihr Powerplay zum 1:1-Ausgleich durch Devin Setoguchi.

54 Sekunden später erzielte Chad Kolarik gegen Wild-Wings-Schlussmann Dustin Strahlmeier das 2:1 für die Gastgeber, als schon eine Strafe für die Wild Wings angezeigt worden war. Im Mitteldrittel führten die Adler nur in den ersten Minuten Regie – dann gehörte dieser Abschnitt den läuferisch überlegenen Gästen. Mannheims Schlussmann Dennis Endras hatte (26.) bei einem Pfostenschuss von Istvan Bartalis Glück.

Als bei den Gastgebern Verteidiger Mark Stuart auf die Strafbank musste (36.) glichen die Neckarstädter zum aufgrund des Spielverlaufs überfälligen 2:2 durch Markus Poukkula aus. Vor den letzten 20 Minuten war dieses sehr attraktive Derby total offen.

Drei große Chancen der Schwenninger (Poukkula, Giliati und Bartalis) eröffneten den Schlussabschnitt. Es folgte ein offener Schlagabtausch. In der 45. Minute schlossen die Wild Wings einen Bilderbuch-Konter durch Marcel Kurth zum 3:2 ab. Dann verteidigten die Wild Wings stark und schafften per Empty-net-goal 25 Sekunden vor dem Ende das 4:2.

Um 20:21 Uhr war am Samstag die vorweihnachtliche Bescherung für die Schwenninger perfekt. Sie feierten zusammen mit ihren begeisterten Fans in der SAP-Arena. Für die Wild Wings geht es am Dienstag (19 Uhr) in Augsburg weiter.

Mannheim – Wild Wings 2:4 (2:1/0:1/0:2). Tore: 0:1 Hult (11:30/5:3), 1:1 Setoguchi (13:40/5:4), 2:1 Kolarik (14:34/6:5), 2:2 Poukkula (36:28/5:4), 2:3 Kurth (44:46), 2:4 Giliati (59:35/5:6).

Strafen: Mannheim: 15 plus Spieldauerstrafe für Akdag (9.) – Wild Wings: 8.

Schiedsrichter: Kopitz/Schrader (Berlin/Bochum).

Zuschauer: 13.600 (ausverkauft) – darunter 650 Wild-Wings-Fans

Ergebnisse vom 18. Spieltag

Grizzlys Wolfsburg - Düsseldorfer EG4:1
Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie4:5
Pinguins Bremerhaven - Eisbären Berlin2:3
Augsburger Panther - Adler Mannheim4:1
Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt2:3
Straubing Tigers - Krefeld Pinguine5:3
Red Bull München - Nürnberg Ice Tigers3:4 n.V.

Tabelle

SToreTDPkt.
1. Red Bull München18  64:36 28  49
2. Straubing Tigers18  72:46 26  39
3. Düsseldorfer EG18  51:38 13  31
4. Adler Mannheim18  57:58 -1  29
5. Eisbären Berlin17  50:47 3  28
6. Pinguins Bremerhaven18  48:47 1  27
7. ERC Ingolstadt18  49:50 -1  26
8. Nürnberg Ice Tigers18  47:51 -4  26
9. Kölner Haie18  39:51 -12  24
10. Grizzlys Wolfsburg18  46:50 -4  22
11. Augsburger Panther18  48:57 -9  21
12. Iserlohn Roosters18  42:53 -11  20
13. Krefeld Pinguine18  45:59 -14  18
14. Schwenninger Wild Wings17  46:61 -15  15

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