Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Eishockey Wild Wings: Nächste Pleite nach Horror-Fahrt

Von
Schwenningens Torhüter Dustin Strahlmeier hatte in Ingolstadt einen frustrierenden Job. Hier trifft Joachim Ramoser zum 1:0 nach nur knapp drei Minuten. Foto: Eibner

Ingolstadt – Wild Wings 6:0 (3:0, 1:0, 2:0). Die Wild Wings bleiben in der DEL Schlusslicht. In Ingolstadt verloren die Schwenninger nach einer indiskutablen Leistung mit 0:6. Die 330 Kilometer lange Anreise entpuppte sich für die Neckarstädter am Freitag auch noch zum Horror-Trip.

Im dritten von den ersten fünf Saisonspielen erzielte die Mannschaft von Trainer Pat Cortina somit kein Tor! Wild-Wings-Kapitän Simon Danner fehlten nach dem Schlusszeichen fast die Worte. "Das war eine ganz bittere Nummer für uns. Diese Anreise darf aber für uns keine Ausrede sein". Es drohen beim letztjährigen Play-off-Teilnehmer ungemütliche Zeiten.

Eine Vollsperrung am Freitagvormittag auf der Autobahn nach Stuttgart sorgte für ein erstes 90-minütiges Stillstehen des Schwenninger Mannschaftsbusses. Dann steckten die Wild Wings auch am Aichelberg im schon berühmten Wochenend-Stau fest.

Die Partie in Ingolstadt begann nach der sechseinhalbstündigen Anreise der Neckarstädter so erst um 20 Uhr. Eine Übernachtung von Donnerstag auf Freitag vor Ort wäre für die Schwenninger sinnvoller gewesen. "Es ist, wie es ist. Wir müssen jetzt versuchen, gut ins Spiel reinzukommen", so Wild-Wings-Manager Jürgen Rumrich vor dem ersten Bully.

Während Istvan Bartalis nach seinem auskurierten Jochbeinbruch wieder dabei war, musste der erkältete Angreifer Stefano Giliati kurzfristig passen. Desweiteren fehlten bei den Schwenningern Verteidiger Jussi Timonen und im Angriff Rihards Bukarts, Kai Herpich und Markus Poukkula. Wahrscheinlich waren die Wild Wings noch mit ihren Gedanken auf der Autobahn, als Ingolstadts Joachim Ramoser nach knapp drei Minuten die Scheibe zur 1:0-Führung der Gastgeber in den Winkel von Gäste-Schlussmann Dustin Strahlmeier hämmerte.

In der achten Minute musste Bartalis in die Kühlbox – 54 Sekunden später sorgte Jerry D’Amigo für das 2:0. Einfach war für die Ingolstädter auch das 3:0 – erneut durch D’Amigo (11.). Im Mitteldrittel steigerten sich die Wild Wings offensiv etwas (Lattenschuss von Mirko Höflin/37.) – der Ingolstädter Torhüter Jochen Reimer hatte nun ein wenig zu tun. Doch das 4:0 war durch Patrick Cannone in der 25. Minute gefallen. "Wir kommen schlecht hinten raus und sind vorne zu hektisch", kritisierte Gäste-Verteidiger Dominik Bittner vor dem Schlussdrittel. Ingolstadt nahm in diesem den Gang etwas heraus – erzielte dennoch gegen schwache Wild Wings durch Benedikt Kohl (58.) und D’Amigo (59.) noch zwei weitere Treffer zum 6:0-Endstand.

Für die Wild Wings geht es am Sonntag (16.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Augsburg weiter. Das neuformierte Team von Trainer Mike Stewart befand sich vor diesem DEL-Wochenende in einer ähnlichen Lage wie die Wild Wings. Erst drei Punkte standen auf dem Konto der Panther. Am Freitagabend verloren die Augsburger gegen Düsseldorf mit 1:2 nach Verlängerung.

Tore: 1:0 Ramoser (2:49), 2:0 D’Amigo (8:05/5:4), 3:0 D’Amigo (10:48), 4:0 Cannone 24:47), 5:0 Kohl (57:55), 6:0 D’Amigo (58:38).

Strafen: Ingolstadt: 8 plus zehn Minuten für Olver (57.) – Wild Wings: 12 plus zehn Minuten für Bohac (57.).

Schiedsrichter: Hoppe/Hunnius (Bad Nauheim/Berlin).

Zuschauer: 3268.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.