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Eishockey Wild Wings: Klatsche zum Jahresabschluss

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Typische Szene: Der Augsburger Adam Payerl (dunkles Trikot) läuft allein auf den Schwenninger Torhüter Marco Wölfl zu. Verteidiger Dominik Bohac (links) kommt zu spät. Foto: Huebner

Augsburg – Wild Wings 8:1 (1:0, 3:1, 4:0). So hatten sich die Wild Wings den Jahresabschluss nicht vorgestellt. Desolate Schwenninger gingen am Sonntag bei starken Augsburgern mit 1:8 unter. Es war die höchste Saisonniederlage des DEL-Schlusslichts.

"Nach dem Doppelschlag im zweiten Drittel haben wir den Faden verloren – und auch etwas den Charakter", fand Coach Paul Thompson klare Worte. "Das war peinlich", hatte Verteidiger Mirko Sacher keine Erklärung für den schwachen Auftritt der Wild Wings. "Wichtig war, dass wir uns für das erste gute Drittel am Ende mit dem 1:0 belohnt haben", meinte Panther-Trainer Mike Stewart.

Im Vergleich zum 1:4 gegen Köln rückte Marc El-Sayed zu Simon Danner und Tobias Wörle in die vierte Sturmreihe. Julian Kornelli und Kai Herpich standen nicht im Kader. Im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion, darunter waren rund 450 Fans der Wild Wings, hütete Backup Marco Wölfle das Gehäuse.

Und dieser stand gleich oft im Mittelpunkt des Geschehens. Augsburg startete mit Dauerdruck. Bis zum ersten Powerbreak musste der Schwenninger Goalie schon elf Torschüsse – bei einem Versuch der Wild Wings – abwehren. Bei Pfostenschüssen von Marco Sternheimer (15.) und Steffen Tölzer (19.) hatten die weiter zu passiven Schwenninger zudem Glück. Doch der 29. Schuss der Panther durch Sahir Gill (20.) fand den Weg ins Netz. "Wir müssen besser verteidigen, dann kommen wir auch mehr in die Offensive", meinte Verteidiger Benedikt Brückner nach dem ersten Drittel.

Ein Mutmacher: Anthony Rech und Istvan Bartalis hatten im Mittelabschnitt die ersten Chancen. Schwenningen fand jetzt über mehr gewonnene Zweikämpfe besser ins Spiel. Doch dann schockten die Panther-Topscorer Matt White (15. Saisontor) und Matt Fraser (13) innerhalb von 42 Sekunden die Wild Wings mit einem Doppelpack (32./33.). Thompson reagierte, zog die Auszeit. Mit Wirkung: Rech (36.) nutzte gegen das zweitbeste Unterzahlteam der DEL ein Powerplay zum ersten Schwenninger Treffer. Aber auch Augsburg kann eben Überzahl, wie nach dem 3:0 auch das 4:1 durch Braden Lamb (39.) bewies.

Was folgte, war ein defensiver Offenbarungseid: Jaroslav Hafenrichter bedankte sich mit einem Doppelpack (43./45.) für den vielen Platz, den ihm die Wild Wings gelassen hatten. Immerhin hatte zwischen den beiden Panther-Toren Dominik Bohac den Faustkampf gegen den Ex-Schwenninger Daniel Schmölz offen gehalten. Am Ende konnten sich die Wild Wings bei Wölfl bedanken, dass danach "nur" noch Adam Payerl (50./54.) für die Augsburger traf. Zum gebrauchten Tag passte es, dass Verteidiger Dominik Bittner noch mit einer Knieverletzung vom Eis humpelte. Drei Saisonspiele gegen die Panther: 4:17 Tore und keinen Punkt – so etwas nennt man Angstgegner.

Ein Teil der Mannschaft wird nun das neue Jahr gemeinsam begrüßen. "Und am 1. Januar ist Training", verweist Kapitän Simon Danner darauf, dass am Mittwoch (19.30 Uhr) das nächste Spiel ansteht. Dann kommt Düsseldorf nach Schwenningen. Zeit für Wiedergutmachung!

Tore: 1:0 Gill (19:06), 2:0 White (31:31/4:4), 3:0 Frazer (32:13/5:4), 3:1 Rech (35:43/4:5), 4:1 Lamb (38:46/5:4), 5:1 Hafenrichter (42:56), 6:1 Hafenrichter (44:23), 7:1 Payerl (49:19), 8:1 Payerl (53:39/5:4).

Strafen: Augsburg 12 + 10 (Schmölz) – Wild Wings 16 + 10 (Bohac).

Schiedsrichter: Gordon Schukies (Herne), Aleksi Rantala (Finnland).

Zuschauer: 6139 (ausverkauft).

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