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Eishockey Wild Wings: Kein erneuter Derby-Coup

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Gegen Mannheim war dieses Mal für Dustin Strahlmeier und Co. nichts zu holen. Foto: Sigwart

Wild Wings – Adler 0:4 (0:2, 0:0, 0:2). Ein einfach cleverer und effektiver DEL-Tabellenführer aus Mannheim wurde am Sonntag in Schwenningen beim 4:0-Sieg der Favoritenrolle gerecht. Die Wild Wings rutschten auf den letzten Platz ab, die Pre-Play-offs sind in sehr weiter Ferne, fast utopisch.

"Wir haben uns entscheidende Scheibenverluste geleistet. Das war gegen ein starkes Team nicht gut genug", gab Coach Paul Thompson seinen Schützlingen vom Donnerstag bis zum Dienstag frei. Weiter geht es erst am 15. Februar gegen Berlin. "Wir waren mental gut vorbereitet. Das frühe 1:0 hat uns geholfen", betonte Adler-Bändiger Pavel Gross.

Vili Sopanen hatte seinen Vertrag auf eigenem Wunsch aufgelöst, Torjäger Anthony Rech war noch nicht wieder fit. Auch Mirko Sacher musste passen, dafür verteidigte Stürmer Simon Danner. Julian Kornelli durfte im vierten Angriff ran.

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"Vielleicht können wir die Adler erneut ärgern", hoffte Goalie Dustin Strahlmeier auf den dritten Saisoncoup gegen den Landes-Rivalen. Doch die Mannheimer hatten nach zehn Siegen aus den vergangenen elf Partien noch lange nicht genug. Luke Adam brauchte ganze 16 Sekunden, um erstmals einzunetzen. Einige Minuten lang sortierten sich die Wild Wings, bevor Simon Danner (5.), Tobias Wörle (7.) Adler-Schlussmann Chet Pickard erstmals testeten. Schwenningen hatte sich also ins Spiel zurückgekämpft, leistete sich aber in Überzahl im Spielaufbau einen folgenschweren Patzer: Tommi Huhtala (17.) sagte mit dem 200. DEL-Tor der Mannheimer gegen die Wild Wings Dankeschön.

Hier gibt es die Pressekonferenz:

Fünf Torschüsse (acht der Wild Wings), zwei Treffer – viel effektiver geht es nicht. "Bis auf die Gegentore haben wir ganz ordentlich gespielt", meinte Verteidiger Dominik Bittner nach 20 Minuten. Doch ordentlich reicht gegen die Adler nicht, eine außergewöhnliche Leistung musste für eine Wende her. Mannheim verteidigte nun höher, hielt die Wild Wings so geschickt vom eigenen Gehäuse weg. Pech hatte allerdings Mirko Höfflin (30.), dessen Schuss von Pickard stark abgewehrt wurde. Insgesamt ließen die Schwenninger jedoch im Mittelabschnitt die Torgefährlich vermissen, aber auch die Adler zündeten nicht gerade ein Offensivfeuerwerk. Es gab schon bessere Derbys, vor allem in Sachen Emotionen, Tempo und Spielwitz. Sehr viele der vergangenen 53 DEL-Duelle waren attraktiver.

Hätte Marcel Kurth (43.) etwas besser gezielt, wären sicher auch die Schwenninger Fans in der Helios-Arena wieder richtig aufgewacht. So aber jubelten die rund 500 mitgereisten Adler-Anhänger, als Markus Eisenschmid (56.) für die Entscheidung sorgte. Adler-Topscorer Chad Kolarik (58.) erhöhte noch auf 4:0. Schwenningen hatte sich bemüht, es fehlte aber die Durchschlagskraft in der Offensive. Am Ende hatte sich die individuelle und spielerische Klasse des Tabellenführers durchgesetzt, dem eine durchschnittliche Leistung für den Auswärtssieg reichte. "So kann man defensiv nicht auftreten", stellte Höfflin klar.

Tore: 0:1 Adam (0:16), 0:2 Huhtala (16:46/5:4), 0:3 Eisenschmid (55:09), 0:4 Kolarik (57:01).

Strafen: Wild Wings 4 – Adler 8.

Schiedsrichter: Kristijan Nikolic (Österreich), Aleksi Rantala (Finnland).

Zuschauer: 5066.

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Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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