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Eishockey Wild Wings gehen an Halloween leer aus

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Für die Wild Wings gab es an Halloween Saures in Form der ersten DEL-Heimniederlage gegen Bremerhaven. Foto: Sigwart

Die Wild Wings verloren am Dienstag gegen Bremerhaven mit 1:4. Im sechsten Spiel innerhalb von zwölf Tagen war den weiter ersatzgeschwächten Schwenningern der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken. Die Folge war die dritte Niederlage in Folge.

Aufregung gab es schon vor dem ersten Bully! Der Mannschaftsbus der Fischtown Pinguins war in der Nacht mit dem Schriftzug der Schwenninger Ultra-Fanszene "Meedale" beschmiert worden. Kein Saures oder Süßes, sondern einfach nur dumme Sachbeschädigung zu Halloween. So sahen es auch die Verantwortlichen der Wild Wings. Kein Wunder, dass die Norddeutschen, bei denen Spielführer Moore passen musste, gleich viel Feuer auf dem Eis entfachten.

Die Wild Wings - erneut ohne Hult, Timonen, Sonnenburg und El-Sayed - standen aber in der Defensive stabil. Nach gut fünf Minuten übernahmen die Schwenninger die Initiative. Diese dominierten nun die neutrale Zone, zeigten gute Kombinationen, gewannen viele Zweikämpfe und waren in der Offensive gefährlich. Doch Pinguins-Goalie Pöpperle wehrte alle acht Torschüsse der Wild Wings im ersten Abschnitt ab. Dustin Strahlmeier hatte nur drei Versuche der Gäste zu entschärfen, aber bei einem Pfostenschuss von Schwartz (18.) Glück.

Eine gefühlte Ewigkeit dauerte es dann, bis der Videobeweis Klarheit brachte: Schwartz hatte Bremerhaven mit 1:0 in Führung gebracht (21.). Simon Danner (25.) und Uli Maurer (28.) vergaben den möglichen Ausgleich, allerdings musste auch Strahlmeier gegen deutlich verbesserte Pinguins immer wieder sein Können zeigen. Gegen den satten Schlenzer von Hoeffel (33.) war er allerdings machtlos. Die rund 30 Gästefans unter den fast 4700 Zuschauern jubelten. Es schien so, als könnten die ersatzgeschwächten Wild Wings im sechsten Spiel innerhalb von zwölf Tagen den Gashahn danach nicht mehr aufdrehen.

Die Wille stimmte auf jeden Fall: Mirko Sacher (42.), Markus Poukkula (45.) und Kalle Kaijomaa (50.) hatten den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie. Besser machte es Bast (54.), der mit einem verwandelten Penalty für die Entscheidung sorgte. Das 1:3 durch Will Acton (57.) und das 1:4 durch einen Empty-Net-Treffer von Urbas (60.) waren nur noch Ergebniskosmetik.

Also gab es für die Wild Wings Saures in Form der ersten DEL-Heimniederlage gegen Bremerhaven zu Halloween. Süßes wurde aber auch verteilt: Damien Fleury, der frühere Schwenninger Topscorer und französische Nationalstürmer, kehrt zu den Wild Wings zurück.

Wild Wings - Bremerhaven 1:4 (0:0, 0:2, 1:2). Tore: 0:1 Schwartz (21:05), 0:2 Hoeffel (32:00), 0:3 Bast (53:56/P), 1:3 Acton (56:00/5:4), 1:4 Urbas (59:04/6:5). Strafen: Wild Wings 6 - Bremerhaven 8. Schiedsrichter: Paule (Bad Aibling), Piechaczek (Ottobrunn). Zuschauer: 4695.

Trainerstimmen nach dem Spiel bei der Pressekonferenz:

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