Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Eishockey Wild Wings fertigen Meister Mannheim ab

Von
Nicht nur das erste Tor eines Schwenninger Verteidigers in der Saison, sondern auch der wichtige 1:1-Ausgleich: Dylan Yeo bejubelt seinen Treffer. Foto: Sigwart

Wild Wings – Adler Mannheim 6:1 (4:1, 2:0, 0:0). Schaffen die Wild Wings nach sechs Niederlagen in Folge die Wende ausgerechnet im Derby gegen Mannheim? Ja! Und wie. Schwenningen fertigte am Sonntag den Meister gleich mit 6:1 ab.

Klar, dass Paul Thompson erleichtert und glücklich war. "Diesen Sieg haben Spieler, Fans, Manager und Trainer gebraucht", hofft der Schwenninger Coach, dass diese Partie der "Wendepunkt" war. Dagegen grantelte Adler-Dompteur Pavel Gross: "Wir waren mental nicht bereit. Der Sieg der Wild Wings war absolut verdient." So sah es auch Thompson, der fest daran glaubt, dass sein Team in der Tabelle weiter nach oben klettern wird, "wenn wir so weiterspielen."

Hier gibt es unseren Liveticker zum Nachlesen

Bestes Bully-Team (Adler) gegen die drittbesten "Anspieler" der Deutschen Eishockey Liga, zweitbeste Powerplay-Mannschaft (Wild Wings) gegen die fünftschwächste Unterzahl-Equipe (Adler), Schlusslicht (Wild Wings) gegen den Tabellenvierten oder einfach Meister (Adler) gegen den Tabellenletzten der Vorsaison – dies waren die Vorzeichen vor dem 56. DEL-Aufeinandertreffen der Erzrivalen. Für Boaz Bassen, Dominik Bohac und Kai Herpich war kein Platz im Schwenninger Kader. Dafür wollte der Furtwanger Tennis-Profi Dominik Koepfer als Glücksbringer agieren.

Doch zunächst sah der 85. der Weltrangliste eine Rückhand-Vorlage der absoluten Extraklasse von Jan-Mikael Järvinen. Valentino Klos (7.) hatte keine Mühe, Dustin Strahlmeier zu überwinden. Nur 91 Sekunden später zeigte Dylan Yeo, dass auch die Verteidiger der Wild Wings treffen können. Mannheim kombinierte und kreiselte, Schwenningen hielt mit viel Einsatz, Leidenschaft und Kontern dagegen. Als Alexander Weiß (13.) einen davon zum 2:1 verwandelt – der 150. DEL-Treffer der Wild Wings gegen Mannheim – sowie Andreas Thuresson (16.) und Troy Bourke (19.) Powerplay-Möglichkeiten eiskalt ausgenutzt hatten, staunte nicht nur Koepfer, auch die restlichen 5010 Zuschauer waren begeistert.

"Es war wichtig, dass wir unsere Chancen gut verwertet haben", freute sich Weiß in der ersten Pause, dass jeder dritte Torschuss der Schwenninger im Netz gelandet war. Diese machten es auch im Mittelabschnitt clever, hielten so die weiter undisziplinierten Adler oft weit weg vom eigenen Gehäuse. Und auf das Überzahlspiel war eben Verlass: Bourke (30.) und Jamie MacQueen (32.) bestraften zwei weitere doppelte Unterzahlsituationen der Mannheimer.

Wir haben mit Christopher Fischer gesprochen:

Stehende Ovationen waren nach dem 6:1 die Folge, frustrierte Adler wechselten den Goalie. Das große Aufbäumen der Gäste im letzten Drittel blieb aus, Schwenningen brachte ohne große Mühe den umjubelten 6:1-Sieg über die Zeit. Große Disziplin (6:16 Strafminuten), ein starkes Powerplay, eine erneut stabile Defensive um einen sicheren Strahlmeier sowie eine effektive Chancenverwertung bildeten die Grundlagen für den verdienten 17. Derby-Sieg, der mit dem Sprung auf Rang 13 belohnt wurde. Dominik Koepfer hatte also Glück gebracht.

Tore: 0:1 Klos (6:14), 1:1 Yeo (7:45), 2:1 Weiß (12:44), 3:1 Thuresson (15:43/5:4), 4:1 Bourke (18:38/5:3), 5:1 Bourke (29:16/ 5:3), 6:1 MacQueen (31:04/5:3).

Strafen: Wild Wings 6 – Adler 16.

Schiedsrichter: Marc Iwert (Harsefeld)/Markus Schütz (Bad Aibling).

Zuschauer: 5011.

Ergebnisse vom 18. Spieltag

Grizzlys Wolfsburg - Düsseldorfer EG4:1
Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie4:5
Pinguins Bremerhaven - Eisbären Berlin2:3
Augsburger Panther - Adler Mannheim4:1
Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt2:3
Straubing Tigers - Krefeld Pinguine5:3
Red Bull München - Nürnberg Ice Tigers3:4 n.V.

Tabelle

SToreTDPkt.
1. Red Bull München18  64:36 28  49
2. Straubing Tigers18  72:46 26  39
3. Düsseldorfer EG18  51:38 13  31
4. Adler Mannheim18  57:58 -1  29
5. Eisbären Berlin17  50:47 3  28
6. Pinguins Bremerhaven18  48:47 1  27
7. ERC Ingolstadt18  49:50 -1  26
8. Nürnberg Ice Tigers18  47:51 -4  26
9. Kölner Haie18  39:51 -12  24
10. Grizzlys Wolfsburg18  46:50 -4  22
11. Augsburger Panther18  48:57 -9  21
12. Iserlohn Roosters18  42:53 -11  20
13. Krefeld Pinguine18  45:59 -14  18
14. Schwenninger Wild Wings17  46:61 -15  15
Fotostrecke
Artikel bewerten
9
loading

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 
1

Kommentar

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.