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Eishockey Wild Wings: "Es geht wieder bei Null los"

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Wer wird das Schwenninger Tor hüten? Foto: Seeger

Ein Wild Wing  wurde als bester DEL-Torhüter der vergangenen Saison ausgezeichnet. Die Trophäe von Dustin Strahlmeier hat bei seinen Eltern im Wohnzimmerschrank einen Ehrenplatz erhalten. 

"Diese Auszeichnung war für mich wirklich etwas ganz Besonderes. Ich habe dies richtig genossen", blickt Schwenningens Nummer 34 auf das Frühjahr zurück.

Doch der 26-Jährige zählt nicht zu den Menschen, die sich lange noch mit Ehrungen aufhalten. Seine fantastische Saison 2017/18 mit 43 Einsätzen in der Hauptrunde (Gegentorschnitt 2,34), zwei Spielen in den Play-offs gegen Wolfsburg (3,24) sowie dem  Debüt in der Nationalmannschaft ist  abgehakt. "Es geht wieder bei Null los. Mein Ziel ist es,  eine noch bessere Saison zu spielen." Der Schalke-Fan legt also die Messlatte für sich noch höher. "Es gibt noch einige Baustellen, die ich zusammen mit unserem Torwart-Trainer Ilpo Kauhanen zu bearbeiten habe." Noch besser zu sein als im Vorjahr, dies weiß auch Dustin Strahlmeier, würde bedeuten, dass die Wild Wings noch mehr enge Spiele gewinnen.  Und  was ist mit dem Druck?  Dustin Strahlmeier schüttelt sofort mit dem Kopf. "Ich will natürlich noch besser werden, aber zu viel Druck könnte dann auch ins Gegenteil umschlagen."

Dass auch Marco Wölfl (9 Einsätze in der Saison 2017/18 – Gegentorschnitt 2,63) in Schwenningen geblieben ist, freut Dustin Strahlmeier sehr. "Ich finde eine deutsche Konstellation bei einem DEL-Verein gut. Die Zusammenarbeit mit Marco, der natürlich auch die Nummer 1 sein möchte, ist angenehm und sehr fair. Wir verstehen uns auch außerhalb des Eishockeys gut", lobt Strahlmeier seinen Torhüter-Kollegen.

Marco Wölfl (24) gibt das Kompliment zurück. "Die Arbeit mit Dustin und unserem Torhütertrainer bringt mich Tag für Tag voran. Ilpo  ist bei seinen Analysen sehr detailversessen und hat eine sehr gute Ansprache. Davon profitieren Dustin und ich sehr." Bei der Frage nach dem persönlichen Saisonziel redet Marco Wölfl nicht um den heißen Brei herum. "Ich möchte meine Einsätze steigern." Trainer Pat Cortina freut sich  sehr darüber, "dass unsere Torhüterbesetzung so geblieben ist. Und ich freue mich noch mehr darüber, dass Dustin und Marco nicht mehr ihre gute Vorsaison im Kopf haben, sondern hart an sich weiterarbeiten wollen und nun ein neues Kapitel aufschlagen."

Als dritter Goalie ist mit Luis Benzing ein Schwenninger "Eigengewächs" vorgesehen. "Es wäre natürlich toll, wenn ich einige Minuten in der DEL auf dem Eis stehen würde. Aber wichtiger ist, dass ich mich weiterentwickle. Und dies kann ich in jedem Training mit den Wild Wings", schaut sich Benzing viel von Dustin Strahlmeier  und Marco Wölfl ab. "Es ist einfach toll, von  diesen beiden Goalies zu lernen", profitiert der gebürtige Doppelstädter sehr von der Arbeit mit Torwarttrainer Ilpo Kauhanen. Luis Benzing geht davon aus, dass er vor allem bei den Wild Wings Future in der Deutschen Nachwuchs-Liga zum Einsatz kommen wird.

Auf der Torhüterposition sollten die Schwenninger also wieder sehr gut aufgestellt sein.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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