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Eishockey Wild Wings: Der Blick geht immer nach vorne

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Tauschen sich praktisch täglich aus: Jürgen Rumrich (links) und Pat Cortina. Foto: Michael Kienzler

Die Wild Wings setzen auf Kontinuität! Fünf Abgängen stehen vier Neuverpflichtungen gegenüber, dazu wurde Talent Boaz Bassen  mit einem Fördervertrag ausgestattet. "Es war immer unser Ziel, irgendwann über einen Zeitraum von zwei, drei Jahren mit dem gleichen Spielerstamm zu arbeiten", betonen Coach Pat Cortina und Manager Jürgen Rumrich.

Neu an Bord sind – neben Bassen – Philip McRae,  Ville Korhonen (beide von Porin Ässät, Finnland),  Julian Kornelli  (EC Bad Tölz) und  Rihards Bukarts  (Eisbären Berlin). Verlassen haben die Schwenninger Lennart Palausch  (Crocodiles Hamburg), Will Acton,  Tim Bender  (beide Nürnberg   Ice Tigers),  Uli Maurer  und Damien Fleury  (Brûleurs de Loups de Grenoble). "Natürlich werden uns diese Spieler fehlen, gerade Acton, Fleury und Maurer. Will und Damien sind nicht nur besondere Spieler, sondern auch großartige Typen und können nicht eins zu eins ersetzt werden. Und Uli Maurer war für uns auf dem Eis und in der Kabine ein sehr wichtiger Spieler", weiß Pat Cortina, dass gerade die Tore und Vorlagen der Topscorer Acton und Fleury fehlen werden. Doch der Schwenninger Coach sieht durch diese Abgänge auch Chancen für die anderen Spieler. "Sie haben nun die Chance, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und sich somit persönlich weiterzuentwickeln."

Gerade der Abgang von Will Acton nach Nürnberg – trotz eines laufenden Vertrages bei den Wild Wings – sorgte aber bei  Thomas Burger und Michael Werner  für Unverständnis. "Man ist im ersten Moment sehr enttäuscht, doch dann setzt man sich mit der neuen Situation auseinander und schaut wieder nach vorne. Es bringt nichts, einen Spieler noch halten zu wollen, der sich plötzlich – und für uns völlig unerwartet – nicht mehr hundertprozentig mit den Wild Wings identifiziert", stellen die beiden Geschäftsführenden Gesellschaftern der Wild Wings Spielbetriebs GmbH klar.

Wichtig war Pat Cortina, dass der Kader insgesamt breiter aufgestellt ist. "Unser Ziel war es auch, mit zehn Ausländern zu starten, um mehr Tiefe in unserem Kader zu haben."  Die Spieler, welche die Wild Wings in der vergangenen Runde in die Pre-Play-offs führten, haben bei Cortina übrigens keinen Vorteil. "Es geht mannschaftsintern also wieder bei Null los", betont der 54-Jährige. Auch in Sachen "Schwenninger Weg", also vornehmlich jüngere deutsche Spieler zu verpflichten und diese Talente dann zu formen und zu entwickeln, setzen die Verantwortlichen auf Kontinuität. "Wir stehen weiterhin absolut hinter diesem Weg", sagen Thomas Burger und Michael Werner.

Mit drei Goalies, darunter dem DEL-Torhüter des Jahres Dustin Strahlmeier, acht Verteidigern und  15 Stürmern sehen die  Verantwortlichen ihr Team gut aufgestellt. Allerdings weiß auch Cortina, dass sich gerade Mannschaften, die in der DEL-Saison 2017/18 hinter den Neckarstädtern landeten, von der Papierform her  deutlich verstärkt haben. "Wir schreiben zwar kein neues Buch, aber wir schlagen ein neues Kapitel auf", ist auch der Bändiger der Wild Wings gespannt, wie  sich sein Team in der Runde schlagen wird. Und am Ende dieser soll der  erneute Einzug in die (Pre)Play-offs stehen.  
 

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Cornelia Spitz

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