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Eishockey Wild Wings beißen sich gegen Iserlohn durch

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Schwenninger Jubel. Mit einem sehenwerten Distanzschuss hat Wild-Wings-Verteidiger Dominik Bittner (rechts) gerade das 1:0 erzielt. Foto: Sigwart

Die Wild Wings haben am Sonntagabend daheim gegen Iserlohn mit 4:3 gewonnen. Am Mittwoch (17 Uhr) treten die Schwenninger im DEL-Derby in Mannheim an.

Es bleibt dabei: Die Wild Wings sind eine sportliche Wundertüte. Der enttäuschenden Leistung am Freitag in Straubing (2:5) folgte am Sonntag ein hart erkämpfter 4:3-Zittersieg gegen Iserlohn. Nach einer 3:0-Führung war das DEL-Schlusslicht in den letzten vier Minuten noch ziemlich ins Wackeln geraten!

"Der alte englische Mann war am Ende einer Herzattacke nahe", nahm sich Wild-Wings-Coach Paul Thompson danach etwas selbst auf den Arm. Er lobte sein Team aber auch für seinen "guten Charakter. Dieser Heimsieg war wichtig. Über die Schlussphase sprechen wir aber natürlich gleich nach dem Weihnachtsfest noch".

Bei den Schwenningern fiel Istvan Bartalis überraschend aus. Nach dem Kopf-Check hatte der Angreifer in Straubing zwar weitergespielt, sich dann aber am Samstag in ärztliche Hände begeben. Er wurde vorsichtshalber erst einmal krankgeschrieben. Auch Ville Korhonen fiel weiter aus, dafür kehrte der zuletzt gesperrte Dominik Bittner zurück.

Die Iserlohner, begleitet von 25 Fans in blau-weißer Weihnachtsmann-Montur, waren im ersten Drittel das bessere Team, auch wenn die Gastgeber mit 1:0 führten. Dominik Bittner hatte nach Vorarbeit von Dominik Bohac in der 12. Minute hart aus der Distanz abgezogen und Roosters-Schlussmann Sebastian Dahm keine Chance gelassen. "Ich hatte ja auch nach meiner Sperre etwas gutzumachen, meinte Bittner später.

Aber nach seiner Führung hatte das Liga-Schlusslicht mächtig Glück, dass die Sauerländer um ihren Liga-Topscorer Jon Matsumoto bei zwei Pfostenschüssen nicht bis zur Pause ausglichen.

Das zweite Drittel begann für die Neckarstädter optimal. Anthony Rech traf nach nur 22 Sekunden per tollem Rückhandschuss zum 2:0. Die Partie verlief danach ausgeglichen, wobei der spielerische Niveau – beiderseits – erst einmal in den Keller ging. Mit der Schwenninger Führung ging es in die zweite Pause.

Die letzten 20 Minuten begannen mit einem Big-Save von Strahlmeier gegen Iserlohns Alexej Dmitriev. Die Gäste machten dann etwas Druck, doch 3:48 Minuten vor dem Ende erzielte ausgerechnet der seit Wochen kritisierte Philip McRae – in Unterzahl das 3:0. Es schien alles auf einen klaren Sieg der Gastgeber hinauszulaufen.

Doch von wegen! Christopher Fischer (57.) und Jordan Smotherman (58.) verkürzten für nun richtig aufwachende Iserlohner auf 2:3. War durch das empty-net-goal (4:2/58.) durch Marc El-Sayed die Entscheidung gefallen? Keineswegs. Zwei Mal Pfosten beim Kasten des inzwischen sehr genervten Strahlmeier und das 3:4 von Evan Trupp (59:54) waren kennzeichnend für das Chaos vor dem Schwenninger Tor. Doch die Wild Wings brachten den Dreier über die Runden.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag (17 Uhr) geht es für Thompson und Co. – begleitet von rund 500 Fans – zum Derby nach Mannheim. Die Adler haben nach ihrer überraschenden 0:4-Niederlage vor vier Wochen in Schwenningen noch etwas gutzumachen. Die Mannheimer zählen in der aktuellen Form unter ihrem neuen Trainer Pavel Gross zu den Titelfavoriten. Auch der überzeugende 3:1-Sieg der Adler am Freitag in München unterstrich dies.

Wild Wings – Iserlohn 4:3 (1:0/1:0/2:3). Tore: 1:0 Bittner (11:51), 2:0 Rech (20:22), 3:0 McRae (56:12/4:5), 3:1 Fischer (56:45), 3:2 Smotherman, 4:2 El-Sayed (58:00), 4:3 Trupp (59:54/6:4). Strafen: Wild Wings: 16 – Iserlohn: 10 plus zehn Minuten für Turnbull. Schiedsrichter: Piechaczek/Kohlmüller (Ottobrunn/Schweiz). Zuschauer: 4431.

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