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Eishockey Wild Wings: Aufholjagd wird nicht belohnt

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Torhüter Dustin Strahlmeier stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Foto: Michael Johnstone

Wild Wings – Nürnberg Ice Tigers 2:4 (0:1, 0:1, 2:2). Die Wild Wings haben am Sonntag gegen die starken Ice Tigers aus Nürnberg mit 2:4 verloren. Die beiden Anschlusstreffer von Kapitän Will Acton und Mirko Sacher kamen im letzten Drittel zu spät.

Das Team aus Nürnberg bewies am Sonntag lange Zeit, weshalb die Ice Tigers in dieser Saison um die Plätze ganz oben in der DEL-Tabelle mitspielen. Die Schwenninger kamen dagegen erst zu spät in die Partie. Dann wurde es nach den beiden Treffern von Will Acton (51.) und Mirko Sacher (60.) aber noch richtig spannend. Denn Kalle Kaijomaa und Stefano Giliatio hatten den 3:3-Ausgleich noch auf dem Schläger. Stattdessen machte David Steckel 14 Sekunden vor Schluss mit dem Treffer zum 4:2 für Nürnberg ins verwaiste Schwenninger Tor alles klar.

"Wir haben bis zum Schluss gekämpft", freute sich Wild-Wings-Trainer Pat Cortina. Er merkte jedoch auch an, "dass Nürnberg einfach eine Top-Mannschaft ist. Dies hat man gesehen. Sie lassen in der Defensive nichts zu." Der Coachkonnte in dieser Partie wieder auf Simon Danner zurückgreifen. Andreé Hult, Marc El-Sayed, Kyle Sonnenburg und Jussi Timonen fehlten dagegen weiterhin.

Die Ice Tigers hatten 200 Fans aus Nürnberg mitgebracht und zeigten ihren Anhängern von Beginn an eine gute Vorstellung. Sie machten hinten das eigene Drittel dicht. Die Schwenninger taten sich lange schwer, zu Chancen zu kommen. Die Nürnberger schnürten die Wild Wings dagegen phasenweise richtig ein. Im ersten Unterzahlspiel kamen diese zum Beispiel gar nicht zum Wechseln.

Das eröffnete Chancen für die Gäste. Taylor Aronson zog von der blauen Linie ab, scheiterte aber an Dustin Strahlmeier im Schwenninger Tor. Nur wenige Sekunden später hatte Aronson dann den Torschrei bereits auf den Lippen, doch Kalle Kaijomaa fischte die Scheibe noch von der Torlinie. Dann verhinderte erneut Strahlmeier im Eins-gegen-Eins sensationell gegen Philippe Dupuise.

In der 17. Minute war der Goalie aber machtlos. Leonhard Pföderl nahm die Scheibe vor dem Schwenninger Tor elegant mit der Hand mit, schloss sofort ab. Der Puck prallte vom Pfosten zurück vor die Füße von Dane Fox. Nürnbergs Top-Scorer hatte keine Mühe, das 1:0 zu erzielen. "Wir haben 45 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht", freute sich Trainer Rob Wilson nach der Partie.

Im zweiten Drittel wurden die Wild Wings dann besser. Doch ausgerechnet in einer Phase, in welcher der Ausgleich in der Luft lag – Tobias Wörle (23.) und Anthony Rech (25.) hatten das 1:1 auf dem Schläger – geschah das Missgeschick. Strahlmeier verlor seinen Schläger. Als er seine Kelle wieder aufnehmen wollte, nutzte Nürnbergs Brett Festerling diesen Moment der Unaufmerksamkeit eiskalt aus, zog ab und erzielte das 2:0 für die Ice Tigers (29.).

Die Wild Wings ließen sich auch davon nicht aus der Ruhe bringen. Markus Poukkula hatte in der 35. Minute nach Vorarbeit von Rech die Riesenchance auf den Ausgleich. Der Finne stand plötzlich alleine vor Goalie Andreas Jenike, zog auf die kurze Ecke ab, doch Jenike verhinderte mit einem starken Reflex das 1:2.

Stattdessen machten die Ice Tigers in der 47. Minute das 3:0. Petr Pohl vollendete nach einem Pass von Yasin Ehliz. Doch die Schiedsrichter schauten sich das Ganze noch einmal an. Strahlmeier hatte nämlich das Tor verschoben. Den Treffer gab es trotzdem.

Für die Wild Wings geht es bereits am Dienstag weiter. Dann sind die Fischtown Pinguins Bremerhaven ab 14 Uhr zu Gast in der Helios-Arena. "Da wollen wir es besser machen", versprach Cortina.

Tore: 0:1 Fox (16:39), 0:2 Festerling (28:42), 0:3 Pohl (46:18), 1:3 Acton (50:44), 2:3 Sacher (59:02), 2:4 Steckel (59:46)

Strafen: 4/6,

Schiedsrichter: Hurtik (Bad Nahuheim), Schütz (Bad Aibling).

Zuschauer: 3879.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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