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Eishockey Wild Wings auf der Fahrt ins Niemandsland?

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Die Fans sind frustriert, doch für die Wild Wings geht es weiter. Foto: Morat

Schaffen die Schwenninger Wild Wings in den kommenden Wochen noch die Trendwende, oder führt ihre Fahrt in der DEL bald ins sportliche Niemandsland? Die vielfältigen Probleme beim Schlusslicht bleiben vor dem schweren Heimspiel am Sonntag (19 Uhr) gegen die Eisbären Berlin gravierend.

Chancen nicht genutzt

Die Mannschaft um Coach Paul Thompson dreht sich im Kreis. Funktioniert beim Liga-Schlusslicht wieder etwas einigermaßen – wie zum Beispiel in Bremerhaven (1:4 – die letzten beiden Treffer fielen erst in den beiden Schlussminuten) eine relativ ordentliche Defensiv-Arbeit –, dann tun sich prompt neue Baustellen auf. So passiert nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Julian Kornelli (sein erstes DEL-Tor, 24.), als die Wild Wings mit guten Chancen drauf und dran waren, noch vor der zweiten Drittelpause den Ausgleich zu erzielen.

Doch die Krönung der nicht genutzten Möglichkeiten bildete das vierminütige Powerplay im Schlussviertel (beim Stand von 1:2), als die Schwenninger noch nicht einmal den notwendigen Druck in Richtung Bremerhavener Tor entwickeln konnten. Am Ende stand wieder eine schmerzhafte 1:4-Niederlage (auswärts schon die zehnte dieser Saison) gegen Pinguins, die keine allzu gute Leistung an den Tag gelegt hatten.

Keine Führungsspieler

Auch dieses Spiel zeigte aus Sicht der Wild Wings, dass dem Team echte Führungsspieler fehlen und auch die Körpersprache (damit ist nicht die Einstellung gemeint) sowie die Kommunikation mangelhaft sind. Paul Thompson und seine Spieler wirken momentan ratlos und auch mental müde. »Wir müssen endlich einen Weg finden, um diese engen Spiele für uns zu entscheiden«, ließ die Erklärung des Coaches tief blicken. Da half auch der Trost von Bremerhavens Coach Thomas Popiesch (er verlängerte seinen Vertrag bis 2022) nicht: »Schwenningen kann doch ein gutes Eishockey spielen und hat sehr gute Spieler.«

Heimspiel gegen starke Eisbären bei uns im Liveticker

Das Heimspiel gegen Berlin am Sonntag sieht aus Sicht der Wild Wings wie eine Wundertüte aus. Sie können gegen die Eisbären, die bislang überzeugten (Platz 4 vor dem Freitagsduell gegen Köln) nur noch positiv überraschen. Coach Paul Thompson spricht von einem »starken Berliner Team« und setzt darauf, »dass wir das Spiel eng gestalten können«.

Ergebnisse vom 25. Spieltag

ERC Ingolstadt - Pinguins Bremerhaven4:3
Grizzlys Wolfsburg - Krefeld Pinguine3:2
Augsburger Panther - Iserlohn Roosters1:0
Kölner Haie - Nürnberg Ice Tigersabgebr.
Straubing Tigers - Düsseldorfer EG2:1
Red Bull München - Adler Mannheim2:3 n.V.
Schwenninger Wild Wings - Eisbären Berlin5:4

Tabelle

SToreTDPkt.
1. Red Bull München25  87:58 29  61
2. Straubing Tigers25  91:58 33  53
3. Adler Mannheim25  87:68 19  49
4. Eisbären Berlin24  78:71 7  39
5. Kölner Haie24  59:63 -4  39
6. ERC Ingolstadt25  78:77 1  38
7. Düsseldorfer EG25  66:61 5  37
8. Nürnberg Ice Tigers24  68:67 1  37
9. Pinguins Bremerhaven25  67:69 -2  36
10. Grizzlys Wolfsburg25  69:72 -3  32
11. Augsburger Panther25  67:82 -15  29
12. Krefeld Pinguine25  71:89 -18  24
13. Iserlohn Roosters25  49:78 -29  23
14. Schwenninger Wild Wings24  63:87 -24  22
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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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