Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Eishockey Wild Wings arbeiten am Hygiene-Konzept

Von
Noch offen ist, wieviele Zuschauer in die Arena dürfen. Foto: Michael Kienzler

Villingen-Schwenningen - Die Wild-Wings-Profis genießen nach elf Wochen Trockentraining nun einige freie Tage. Dazu sind sie aktuell in Kurzarbeit. Intensiv arbeiten die Verantwortlichen hingegen am Hygiene-Konzept für die neue DEL-Saison.

Das Sommertraining

"Die Jungs haben in den vergangenen elf Wochen hervorragend gearbeitet. Der Akku war zuletzt etwas leer, was aber nicht überraschend ist. Deshalb haben wir nun einige Tage frei gegeben", berichtet Hendrik Kolbert, der Athletik-Trainer der Wild Wings. Bis zu elf Spielern war die Gruppe zuletzt groß. Die Stimmung war hervorragend. Die Spieler unternahmen auch abseits des Kraftraums gemeinsam etwas.

Weitergehen – so ist der Plan – soll es mit den Fitness-Einheiten in zwei Wochen. Der Startschuss für die offizielle Saisonvorbereitung auf dem Eis ist für Ende September geplant – insofern es tatsächlich mit dem Saisonstart Mitte November klappt. Wild-Wings-Geschäftsführer Christoph Sandner erwartet "brennend" und zeitnah den Terminplan für die kommende Saison. "Dann können wir noch exakter planen."

Umbau zur idealen Zeit

Die Kernarbeit bei den Schwenningern heißt aber in diesen Tagen: Erarbeitung eines überzeugenden Hygienekonzepts in der Arena für die kommende Runde. Danach wird sich auch die mögliche Zuschauerzahl richten. Aufgrund der aktuell steigenden Fallzahlen in Deutschland ist dies aber so einfach natürlich nicht. "Die Rahmenbedingungen in den Arenen können sich ja bis zum erwarteten Saisonstart noch täglich verschieben. Aber wir müssen natürlich ein Grundkonzept für unsere Halle erarbeiten, das dann bei der Vorlage beim Gesundheitsamt wirklich Hand und Fuß hat", betont Christoph Sandner.

Völlig irritiert zeigen sich Christoph Sandner und auch Sport-Manager Christof Kreutzer über die Veröffentlichung von möglichen Zuschauerzahlen bei den Heimspielen der Wild Wings. Das Fachmagazin "Eishockey News" schrieb etwa von 800 Sitz- und 1570-Stehplätzen, die zum Saisonstart in rund zwölf Wochen mit der Abstandsregelung besetzt werden könnten. Ein anderes Medium stufte die mögliche Besucherzahl gesamt bei nur 900 ein. "All diese Zahlen sind unseriös und bringen eine große Unruhe in unser Umfeld, was zu diesem Zeitpunkt völlig kontraproduktiv ist. Wie gesagt, unser Konzept muss absolut die Behörden überzeugen. Dies allein zählt jetzt. Unser Ziel ist es natürlich, dass so viele Zuschauer als möglich rein können", so Christoph Sandner. Klar ist jedoch jetzt schon, dass es – zumindest in der ersten Saisonphase – keine vollen Hallen in der DEL geben wird.

Beste Zusammenarbeit

Klar ist aber auch, und dies sieht Sandner ebenso, dass die Steigerung der Anzahl an Sitzplätzen durch den Umbau in der Helios-Arena den Wild Wings in Sachen Abstandsregelung in die Karten spielt. "Die Stehplätze bleiben aber natürlich ein wichtiger Bestandteil des ganzen Plans."

Wolfgang Jack, Fanbeauftragter der Wild Wings, lobt die intern "seit langem nicht mehr so gute Zusammenarbeit. Wir als Vertreter der Fans sind zwar noch nicht in das Konzept involviert, aber es wird uns sicherlich rechtzeitig vorgelegt. Die Frage wird sein, wer dann bei einer Zuschauerzahl X in den Genuss eines Tickets kommt."

Aber auch bei einer wahrscheinlichen begrenzten Ticket-Vergabe wollen die Wild-Wings-Verantwortlichen mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen. "Unsere bisherigen Dauerkartenbesitzer und Stammbesucher werden dann sicherlich in erster Linie beim Erwerb der Tickets berücksichtigt", so Christoph Sandner.

Interessanter Markt

Das aktuelle Hygiene-Konzept ist bei den Wild Wings die eine Sache – das andere Thema ist natürlich die Kaderplanung. "Zumindest fünf Positionen wollen wir noch besetzen – immer in Rücksicht auf unseren neuen wirtschaftlichen Rahmen", gibt Sport-Manager Christof Kreutzer einen Einblick.

Aufgrund der zeitlich verschiedenen Starts anderer europäischer Ligen und dem laufenden Spielbetrieb in der NHL gestaltet sich der Spielermarkt nicht so einfach. "Wir werden auf jeden Fall nicht spekulieren, ob wir ganz zuletzt noch günstig einen Hochkaräter vielleicht verpflichten können. Unser Ziel ist es, beim Trainingsstartöglichst den Kader komplett beisammen zu haben."

  
Sport
  
SERC
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.