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Eishockey Wild Wings: Abend der Spruchbänder

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Noch einmal Jubel bei den Wild Wings: Troy Bourke und Michael Blunden freuen sich. Foto: Eibner

Wild Wings – Augsburger Panther 5:1 (1:1, 2:0, 2:0). Die Wild Wings haben am Freitagabend ihr letztes Heimspiel der DEL-Saison 2019/20 gegen Augsburg mit 5:1 gewonnen.

Es ist dennoch unwahrscheinlich, dass die Schwenninger die Rote Laterne am Sonntag noch an Iserlohn weiterreichen.

Hier gibt es unseren Liveticker zum Nachlesen

Als um 21.50 Uhr die Schwenninger zu ihren Fans liefen, gab es viel Applaus. Zuvor hatten aber einige der 3607 Zuschauer mit zahlreichen Spruchbändern ("Das war acht Monate Affenpisse", "Das einzige Professionelle ist das Ehrenamt") auch ihren Unmut über die enttäuschende Runde bekundet. "Ab dem zweiten Drittel sind wir immer besser ins Spiel gekommen", meinte Coach Niklas Sundblad nach einer wenig aufregenden Partie, "für die Mannschaft war es schön, sich mit einem Heimsieg zu verabschieden."

Hier gibt es die Fanbilder:

Dabei hatte das letzte Heimspiel der Runde viel emotionaler begonnen. Der langjährige Betreuer Wolfgang Stegmann ("Über 40 Jahre Herzblut") war mit großem Applaus vor dem ersten Bully verabschiedet worden. Eben ein echter Schwenninger, eine Identifikationsfigur.

Dies kann man von den meisten der aktuellen Wild Wings nicht gerade sagen. Für einige Profis war es der letzte Auftritt im Schwenninger Trikot in der Helios-Arena. So auch für Goalie Dustin Strahlmeier. Und dieser begann schlecht: Jaroslav Hafenrichter (5.) brachte die Panther schnell in Führung. Es dauerte zwölf lange Minuten, bis die zuvor harmlosen Wild Wings den ersten (!) Torschuss abgaben. Der dritte Versuch war dann drin: Maximilian Hadraschek (20.) hatte den eher glücklichen Ausgleich besorgt. "Das 1:1 ist zu einem wichtigen Zeitpunkt gefallen", meinte in der Pause der Torschütze.

Hier gibt es die Pressekonferenz:

Als dann Mike Blunden (22.) auch den vierten Torschuss der Wild Wings verwertete, staunten nicht nur die rund 200 mitgereisten Panther-Anhänger. Doch nach und nach kamen die Schwenninger besser ins Spiel. Der Lohn war das 3:1 durch erneut Blunden (38.), der eine schöne Kombination bei doppelter Überzahl eiskalt abgeschlossen hatte. Als Alexander Weiß (44.) sogar auf 4:1 erhöhte, waren die Wild Wings endgültig auf der Siegerstraße. Egal – die Panther-Anhänger stimmten den "Schneewalzer" an. Auch das 5:1 der Schwenninger durch Andreas Thuresson (59.) änderte nichts an der guten Stimmung der Gästefans. Am Ende machten gegen Augsburg der größere Siegeswille und der bessere Torhüter den Unterschied aus.

Am Sonntag (14 Uhr) steht für die Wild Wings nun noch das letzte Spiel der Saison 2019/20 in Mannheim auf dem Programm.

Tore: 0:1 Hafenrichter (4:37), 1:1 Hadraschek (19:11), 2:1 Blunden (21:44), 3:1 (37:52/5:3), 4:1 Weiß (43:41), 5:1 Thuresson (58:36).

Strafen: Wild Wings 6 – Augsburg 8.

Schiedsrichter: Christopher Schadewaldt (Werneck), André Schrader (Dorsten).

Zuschauer: 3607.

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