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Eishockey Wenn Masken den Unterschied machen

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Ilya Sharipov möchte in Schwenningen den nächsten Schritt machen. Foto: Blandin Foto: Schwarzwälder Bote

(kb). Es gibt Anlässe – und seien sie noch so banal oder vom Zufall geprägt – die verändern dennoch ein ganzes Leben. Als Ilya Sharipov in seinem Geburtsland Russland mit dem Eishockey begann, spielte er zunächst als Verteidiger. Erst ein ganz spezieller Wunsch sorgte dafür, dass er zwischen die Pfosten landete.

"Ich fand die Masken der Torhüter einfach viel cooler. Es gibt ja die Möglichkeit, diese individuell zu bemalen und dadurch einzigartig zu machen", erinnert sich die neue Nummer 2 der Wild Wings. Einmal auf den Geschmack gekommen, wollte er diesen Platz nicht mehr räumen.

Und was hat ihn nach Deutschland verschlagen? "Meine Mutter war zwei Jahre zuvor nach Freiburg gekommen. Ich wollte sie besuchen und mir das Leben in Deutschland einfach einmal anschauen", erzählt Ilya Sharipov.

Beim EHC Freiburg

Er blieb im Breisgau hängen, spielte fortan beim EHC in der Schüler-Bundesliga und bekam daraufhin Angebote von anderen Vereinen. "Zu der Zeit hatte ich allerdings noch keinen deutschen Pass, weshalb sich so manches Gespräch schnell wieder erledigt hatte", so der Goalie rückblickend. Nur den Eisbären-Juniors aus Berlin war dies egal. Sie holten Ilya Sharipov trotzdem an die Spree.

Nach vier Jahren in der Hauptstadt folgte sein Wechsel an die Akademie von Red Bull nach Salzburg, das Team dort spielte damals in der russischen Juniorenliga. Im Anschluss daran folgte ein absolutes Highlight für den Torhüter, der inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft in der Tasche hatte. Der Goalie wurde für die U20-WM in Kanada nominiert.

"Eigentlich wäre ich danach gerne noch ein Jahr in Salzburg geblieben, doch haben sie ihr Team aus der MHL abgemeldet", erinnert sich Ilya Sharipov. Also unterschrieb es einen Vertrag in München. "Dass ich dort aber keine Chance auf einen Einsatz erhalten werde, stand eigentlich von vorneherein fest", gab er sich schon damals keinen Illusionen hin. Mit Danny aus den Birken, David Leggio und Lukas Lang hatte er gleich drei Konkurrenten vor der Nase. Er selbst wurde zum Kooperationspartner nach Riessersee "verfrachtet". An diese zwei Spielzeiten hat er jedoch keine allzu guten Erinnerungen.

Der Abflug von der Zugspitze war also kein Ding, das ihm aus Kummer schlaflose Nächte bereitete. Dennoch konnte er zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen, dass es die bis zu diesem Zeitpunkt beste Entscheidung seiner sportlichen Karriere war. Weil er bei seinem neuen Arbeitgeber gleich zwei für ihn einschlägige Erlebnisse hatte. Zum einen gewann er auf Anhieb mit Bietigheim die Meisterschaft in der DEL2.

"Ich werde alles geben"

Zum anderen traf er dort auf einen Torhüter-Kollegen, der bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterließ. "Mit Silo Martinovic habe ich mich toll verstanden", lässt der Neu-Schwenninger auf den Ex-Schwenninger nichts kommen.

Auf ein solch gutes Verhältnis hofft er natürlich auch bei den Wild Wings. "Ich habe Dustin Strahlmeier zwar noch nicht persönlich kennengelernt. Auch ist mir klar, dass er die klare Nummer 1 ist. Doch werde ich jeden Tag alles geben und auf meine Chance warten."

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