Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Eishockey Von Amerika über Russland und China an den Neckarursprung

Von
Andreas Thuresson freut sich auf die neue Saison. Foto: Michael Kienzler

Welcher Eishockey-Spieler kann schon von sich behaupten, in Schweden, den USA, Russland, China und in der Schweiz gespielt zu haben? Andreas Thuresson kann es. Der schwedische Neuzugang der Wild Wings hat schon viel internationale Luft geschnuppert. In seiner Sammlung fehlt aber noch das DEL-Geschmäckle.

Andreas Thuresson kommt direkt vom Vormittagstraining zum Interview. T-Shirt, kurze Sporthose, Badeschlappen – und gut gelaunt. "Das Training war wieder sehr gut. Da war viel Speed drin. Alle waren sehr fokussiert", beschreibt der Stürmer.

Außer der Eishalle hat der Neuzugang noch nicht viel von der Umgebung gesehen. "Ich weiß, dass Schwenningen eine Eishockey-Stadt ist. Vor allem bin schon sehr gespannt auf die Fans, sie sollen super begeisterungsfähig sein", freut sich der 31-Jährige, der in Donaueschingen wohnt. Ehefrau Morgan und die Söhne Nash (3) und Maverick (1) bleiben erst einmal in Florida, kommen also nicht nach Schwenningen. Besuche sind aber schon geplant. Auf jeden Fall wird er seine beiden Jungs in Gedanken bei jedem Spiel tragen. Und zwar mit der Rückennummer. "Ich hatte oft die Nummer 12, aber die war hier schon weg. Meine Söhne Nash und Maverick wurden am 3. und 6. geboren. So kam es zur neuen Nummer 36."

Andreas Thuresson stammt aus einer Eishockey-Familie. Großvater, Vater, Onkel und der jüngere Bruder Sebastian jagten bereits dem Puck hinterher. Seit er drei Jahre ist, steht er auf den Kufen. "Eishockey war schon immer mein Ding. Ich hatte von Anfang an viel Spaß an diesem Sport. Wenn ich mal schlechte Laune habe, bringt mich Eishockey zum Lächeln. Es gibt doch nichts Schöneres, als das zu tun, was man liebt", schwärmt der 31-Jährige.

Der Schwede hat in Schwenningen einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Er feiert nicht nur Premiere bei den Wild Wings, sondern überhaupt in der DEL. "Viel weiß ich noch nicht vom deutschen Eishockey, aber ich wollte schon lange in Deutschland spielen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt gekommen ist. Hinzu kam, dass ich zuletzt oft unzufrieden war. Ich will einfach Spaß am Eishockey haben und erfolgreich sein. Nach den Gesprächen mit Jürgen und den Trainern hatte ich das Gefühl, dass dies hier in Schwenningen möglich ist." Der Stürmer gilt als Allrounder. "Ich glaube, dass ich sehr vielseitig bin. So kann ich gut passen, schnell schießen. Ich bin sowohl in der Offensive beim Powerplay, als auch an der blauen Line und beim Penaltykilling jederzeit einsetzbar."

Der Rechtsschütze besitzt einen guten Schuss und kann sowohl als Flügelspieler als auch Center wirbeln. Ein guter Umgang mit dem Puck sowie eine saubere Schusstechnik komplettieren den Stürmer. Mit einer Größe von 1,87 m und 96 Kilogramm bringt der Schwede dazu gute körperliche Voraussetzungen mit.

Auf das neue Team hält er große Stücke. "Ich denke, dass wir über einen guten Mix verfügen. Die Chemie in der Mannschaft stimmt. Manche kenne ich von gegnerischen Mannschaften, da hatten wir schon großartige Zweikämpfe", erinnert sich der Neuzugang mit einem Grinsen. "Aber jetzt spielen wir natürlich in einem Team. Ich hoffe, dass wir die Play-offs erreichen. Hauptsache – wir erzielen viele Tore. Wer diese letztlich macht, ist eigentlich ganz egal."

37 Mal ist Andreas Thuresson für die schwedische Nationalmannschaft aufgelaufen. "Es ist immer eine Ehre, für sein Land zu spielen." Vorbilder hat der Angreifer natürlich auch. "Mats Sundin und Peter Forsberg haben mich immer sehr beeindruckt."

Abschalten vom Eishockey kann der Profi beim Golfspielen. Mitspieler im neuen Team zu finden, dürfte kein Problem sein. Auch bei guter Musik, genauer bei Country-Liedern, chillt der Profi gerne. "Aber ich mag viele Musikrichtungen. Etwas Gitarre spiele ich auch und würde das gerne intensiver machen. Aber das muss warten, denn immer wenn ich üben wollte, versuchten meine Kids die Gitarre kaputt zu machen", erzählt der Angreifer und lacht.

Artikel bewerten
6
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.