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Eishockey Viele Spieler machen eine tolle Entwicklung

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Die Wild Wings bedanken sich bei ihren Fans mit einem großen Transparent nach ihrem Ausscheiden gegen Wolfsburg für die in dieser Saison wieder großartige Unterstützung. In Schwenningen herrschte in diesem Jahr eine tolle Euphorie auf den Rängen und im Umfeld. Foto: Sigwart Foto: Schwarzwälder Bote

Die Wild Wings haben in vielerlei Hinsicht eine erfolgreiche DEL-Saison – ihre fünfte seit der Rückkehr ins Oberhaus – gespielt. Vor allem wurden sie für ihren geduldigen Weg, auf viele deutsche Spieler zu setzen, mit dem Erreichen der 1. Play-off-Runde belohnt. Ein Rückblick.

Diese DEL-Saison der Wild Wings war auch geprägt von vielen positiven individuellen Entwicklungen der Schwenninger Spieler. Das Trainerteam um Chef Pat Cortina leistete eine hervorragende Arbeit. Die Einzelbilanzen:   TOR Dustin Strahlmeier (45 Spiele – Hauptrunde und 1. Play-off-Runde/2,25 Gegentore im Schnitt): Seine Saison war überragend. Die Nummer 1 hielt viele Punkte der Wild Wings fest. Er hätte es verdient, nun zumindest zum erweiterten deutschen WM-Kader zu zählen. Marco Wölfl (9 Spiele/2,63 – zwei Shutouts): Der Backup zeigte gute Leistungen, hat sich dank Torhüter-Trainer Ilpo Kauhanen toll entwickelt. Sein Vertrag dürfte verlängert werden.  VERTEIDIGUNG Benedikt Brückner (38 Spiele/0 Tore/4 Assists/4 Punkte): Er hatte Pech mit einer langwierigen Schulterverletzung. Aber auf die Nummer Sechs war bei seinen Einsätzen immer Verlass. Dominik Bittner (44/0/5/5): Der Ex-Mannheimer ist zweikampfstark, konnte auch in der Offensive einige Akzente setzen. Mirko Sacher (24/5/10/15): Der Pechvogel. Zählte bis zu seiner Verletzungspause im Herbst sogar zu den Top-Verteidigern in der DEL. Kyle Sonnenburg (46/0/4/4): Der Neuzugang agierte auf einem konstant guten Niveau. Jussi Timonen (48/3/5/18): Hatte in der Hauptrunde die beste Plus-Minus-Statistik im Schwenninger Team. Tim Bender (51/3/12/15): Nach zwei Jahren Aufwärtstrend gab es beim 22-Jährigen in dieser Saison etwas Stagnation. Kalle Kaijomaa (53/6/17/23): Seine Vertragsverlängerung war vor der Saison umstritten, doch der Finne steig zu einem absoluten Leader auf. Dominic Bohac (39/0/4/4): Der Sprung aus der DEL2 war für ihn nicht einfach, aber er hat eine Top-Einstellung.  ANGRIFF Will Acton (53 Spiele/20 Tore/30 Assists/50 Gesamtpunkte): Der Kapitän war nach der DEL-Hauptrunde drittbester Scorer. Oft traf der Kanadier wieder entscheidend. Stefano Giliati (51/14/13/27): Der schnelle Stürmer müsste vorm gegnerischen Tor noch abgeklärter werden. Er zeigte aber individuell einige starke Spiele. Marcel Kurth (49/1/2/3): Nach einem starken Vorjahr stagnierte der junge Stürmer. Andreé Hult (40/10/13/23): Der Schwede hatte wieder Pech mit Verletzungen. Seine Verlängerung scheint offen. Kai Herpich (41/1/2/3): Das Talent machte eine gute Entwicklung. Simon Danner (50/7/8/15):. Als Mannschaftsspieler nicht zu ersetzen. Tobias Wörle (50/7/6/13): Ein wichtiger Teamplayer. A nthony Rech (54/8/15/23): Wertvolle Verstärkung mit viel Potenzial. Fehlte in keinem Spiel. Damien Fleury (34/12/11). Seine Rückkehr war im Oktober sehr wichtig als neuer Push für das Team. Mirko Höfflin (41/9/13/22). Einer der Gewinner der Saison – interessant für den Bundestrainer. Markus Poukkula (53/14/17/31): Sehr starke Saison des Finnen. Zweitbester Scorer des Teams. Uli Maurer (51/2/9/11): Vorbildlicher Mannschaftsspieler. Istvan Bartalis (43/5/4/9: Technisch und läuferisch gut – ist aber an der Statistik leider so nicht abzulesen. Marc El-Sayed (33/1/1/2): Er hatte viel Verletzungspech. Der Bully-Spezialist kann in der nächsten Saison jedoch wieder sehr wichtig werden. Lennart Palausch (28/1/1): Dem Talent gelang in dieser Saison nicht der erhoffte Schritt nach vorne.

Pat Cortina, Wild-Wings-Trainer: "Diese zwei Spiele haben gezeigt, warum Eishockey so ein toller Sport ist. Diese Serie wird unsere Mannschaft in ihrer Entwicklung wieder einen Schritt weiterbringen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, weil sie sich nach dem 0:3-Rückstand doch noch Chancen zum Sieg erarbeitet haben."

Pavel Gross, Trainer Wolfsburg: "Wir haben schon vorher gewusst, wie eng die Serie wird. Großer Respekt für Pat Cortina und sein Team. Ich bin natürlich auch stolz auf meine Mannschaft. Aufgrund unserer vielen Ausfälle kann man sagen, klein aber fein."

Jürgen Rumrich, Manager der Wild Wings: "Schade, dass es vorbei ist, wir hätten liebend gerne in der K.o-Runde weitergespielt. Unsere Mannschaft, die insgesamt eine erfolgreiche Saison gespielt hat, wurde von einer tollen Stimmung getragen. Erst mit ein paar Tagen Distanz möchte ich eine genaue Bilanz ziehen."

Thomas Burger, einer der beiden Wild-Wings-Geschäftsführer: "Nach einer kurzen Enttäuschung über das Ausscheiden überwiegt eine sehr große Zufriedenheit über diese Saison. Die Mannschaft hat mit viel Engagement und Leistungsbereitschaft das Eishockey gezeigt, das unsere Zuschauer sehen wollen. Trainerstab und Mannschaft sind eine tolle Truppe. Jürgen Rumrich hat eine ausgezeichnete Arbeit geleistet. Ich hoffe, dass diese Saison Ansporn dafür ist, dass nun noch mehr Zuschauer und natürlich auch neue Sponsoren zu uns kommen."

Will Acton, Kapitän der Wild Wings: "Im Moment bin ich sehr enttäuscht und kann noch nicht genau sagen, wo die Ursachen für unser Ausscheiden liegen. Wir hatten schwächere und stärkere Phasen in beiden Spielen. Natürlich freue ich mich über eine insgesamt erfolgreiche Saison. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren haben wir mehr Erfolge gefeiert und hatten ein tolles Team. Ich wünsche mir, dass wir uns in der neuen Saison weiterentwickeln."

Dustin Strahlmeier, Torhüter der Wild Wings: "Ich bin gerade enttäuscht, weil wir im zweiten Spiel gegen Wolfsburg zu spät damit begonnen haben, Eishockey zu spielen. Aber wir hatten ein Superjahr. Die Chemie in unserem Kader war noch nie so gut wie in dieser Saison. An viele positive Kleinigkeiten erinnere ich mich sehr gerne. Zum Beispiel an unseren Sieg in Mannheim, an Spieler wie Mirko Höfflin, Mirko Sacher und Kalle Kaijomaa, um nur einige zu nennen, die sich individuell hervorragend weiterentwickelt haben. Ich hoffe sehr, dass wir in der nächsten Saison unser Unter- und Überzahl verbessern."

Markus Poukkula, Wild-Wings-Stürmer: "Wolfsburg war in den beiden Spielen um einen Tick besser. Wir waren in dieser Saison eine tolle Truppe mit einer hervorragenden Arbeitseinstellung. Wir haben wieder einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Unsere Fans sind die besten in Europa."

  Vor der Saison Nach Rang zwölf im Vorjahr wollen die Wild Wings den nächsten Schritt schaffen. Im Umfeld ist allerdings der Teufel los. Viele Fans können die Personalpolitik nicht nachvollziehen. Unter den acht Neuzugängen befinden sich lediglich zwei Kontingentspieler. Zu wenig meinen einige Besserwisser und halten das Team bei einer hitzigen Fan-Diskussion sogar für nicht konkurrenzfähig. Ist der deutsche Weg weiterhin richtig? Der neue Kapitän Will Acton freut sich nach der Vorbereitung: "Wir haben gute Jungs dazu bekommen."   Der Start Schon im ersten Spiel mit dem 2:1-Erfolg nach Verlängerung in Iserlohn gibt es etwas fürs Geschichtsbuch. Zum ersten Mal seit der DEL-Rückkehr haben die Wild Wings den Auftakt gewonnen. Zwei Tage später allerdings geht das erste Saisonderby daheim gegen Mannheim mit 2:4 verloren. Nach dem elften Spieltag mischen die Neckarstädter mit Platz sieben in den Top Ten voll mit. Im Oktober haben die Wild Wings viel Verletzungspech. Plötzlich ist ein in Finnland unzufrieden gewordener Damien Fleury auf dem Markt. Seine Rückholaktion zählt auch zu den wichtigen Bausteinen in dieser Saison. Mit dem 3:1-Heimsieg am 5. November gegen Augsburg verabschieden sich Will Acton und Co. als Siebter mit einer bis dahin stabilsten Abwehrreihen der Liga in die Länderspielpause. Trainer Pat Cortina ist zufrieden, aber er warnt auch: "Viel Arbeit liegt noch vor uns."   Zwei positive Serien Im November und im Dezember verbuchen die Neckarstädter jeweils zwei kleine Siegesserien (vier Partien in Folge gewonnen). Am 23. Dezember reissen die Schwenninger – nach 16 Jahren – das Derby in Mannheim wieder mit 4:2 an sich und erklimmen Platz fünf.   Entscheidende Phase Aufgrund der Olympiapause peitscht die DEL mit vielen Spielen ein Stress-Programm wie nie zuvor durch. Die Wild Wings bauen in dieser heißen Phase erfolgreich auf ihre Konstanz, auf ihre große taktische Diszplin und ihre hervorragende Strafenbilanz. Vor der vierwöchigen Pause sind die Schwenninger noch Zehnter. Der Kampf um die Play-off-Plätze wird Anfang diesen Monats zum Krimi. Am 2. März kehren die Wild Wings nach 22 langen Jahren in die K.o-Runde zurück.   Hauptsport

 
 

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