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Eishockey "Schwenningen für mich der beste Ort"

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Der neue Schwenninger Stürmer Cedric Schiemenz stellt sich zum Logo der Wild Wings. Der gebürtige Berliner hat sich in der Mannschaft von Trainer Paul Thompson sehr viel vorgenommen. Foto: Wild Wings Foto: Schwarzwälder Bote

Seit einigen Wochen absolviert Cedric Schiemenz, der Neuzugang der Wild Wings, das Sommertraining bei der Schwenninger Gruppe. Er kam von den Eisbären Berlin.

Die Vita des gebürtigen Berliners liest sich für einen Eishockeyspieler ein wenig ungewöhnlich. Zu Beginn lief noch alles normal für ihn – da spielte er bei seinem Heimatverein bis zur Schüler-Bundesliga. Doch statt im Nachwuchsbereich den nächsten Schritt in der DNL zu machen, zog es ihn zum ersten Mal weg von zuhause. "Ich bekam die Möglichkeit, mir die Akademie von Red Bull in Salzburg anzuschauen", berichtet er. Seine Entscheidung in das hervorragende Nachwuchszentrum zu wechseln, hat er nie bereut. "Weil es mit dem Trainerteam sowie den Gegebenheiten dort ideal und für meine persönliche Entwicklung das Beste war, was mir passieren konnte", betont Cedric Schiemenz.

Im Jahr darauf war er plötzlich noch weiter entfernt von heimischen Gefilden. Dieses Mal lag sogar ein Ozean zwischen ihm und seiner Familie. Die Kitchener Rangers in der Ontario Hockey League, eine der Top-Juniorenligen in Kanada, hatten sich seine Dienste gesichert. So machte er sich erstmals auf den Weg über den großen Teich. Es sollte nicht das letzte Mal bleiben. Denn dieses Engagement hat viel verändert im Leben von Cedric Schiemenz. Sportlich wie privat.

Zum einen war er zu der Zeit bei einer Gastfamilie untergebracht, zu der er auch heute noch ein sehr enges Verhältnis hat. "Sie werden mich sogar diesen Sommer hier in Schwenningen besuchen", verrät er. Was aber noch viel wichtiger war: Er lernte seine heutige Lebensgefährtin Amanda kennen. Die Liebe hält selbst über diese Entfernung hinweg. "Wir sehen uns dennoch mehrmals im Jahr", erzählt der Angreifer. Entweder ist er für einige Zeit in Kanada, oder aber sie kommt zu ihm nach Europa.

Oft ist Cedric Schiemenz einer der letzten Spieler, die nach dem Training gehen. Seine Einstellung ist vorbildlich.

Nun will er sich bei den Wild Wings durchsetzen. Nach einer Spielzeit in Dresden hatte er in der vergangenen Saison 54 Einsätze (7 Tore/14 Assists) für den Berlinger Kooperationspartner Lausitzer Füchse. Die drei DEL-Begegnungen, die er in dieser Zeit für die Eisbären Berlin machen konnte, haben ihn so richtig auf den Geschmack gebracht. "Abgesehen davon, dass ich vom Kopf her offensichtlich gereift bin, habe ich den Sommer über extrem hart an mir gearbeitet und fast zehn Kilogramm an Masse zugelegt."

Damit trat Cedric Schiemenz einem Vorwurf entgegen, der ihn immer wieder begleitete "Wenn du von vielen Seiten gesagt bekommst, dass du über ein enormes Talent verfügst, es dir aber an den körperlichen Voraussetzungen fehle, muss da wohl etwas dran sein. Irgendwann glaubst du es und bist von nun an selbst dafür verantwortlich, deinen Traum von der DEL zu erfüllen", macht er es deutlich.

Dass es ausgerechnet die Neckarstadt wurde, hat zwei Gründe. "Mein Agent und ich haben mit verschiedenen Clubs gesprochen. Dabei hat mir Jürgen Rumrich einen klaren Plan aufgezeigt, was er mit mir vorhat. Für mich persönlich ist es wichtig, dorthin zu gehen, wo mir Vertrauen entgegengebracht wird. Deshalb ist Schwenningen für mich der beste Ort, um zu einem guten DEL-Spieler zu werden. Abgesehen davon wollte ich etwas längerfristiges. Obwohl ich erst 20 Jahre alt bin, habe ich doch schon einige Stationen hinter mir", erhielt Cedrc Schiemenz einen Drei-Jahres-Vertrag.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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