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Eishockey Reindl: "haben einen klaren Plan"

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Franz Reindl will das deutsche Eishockey weiter voran bringen. Foto: dpa

Der wundervolle Eishockey-Rausch ist kaum vorüber, doch das Olympia-Märchen von Pyeongchang soll dennoch möglichst über den anstehenden Saison-Endspurt hinaus wirken. "Die Steilvorlage wird diesmal verwertet", beteuerte Mannheims Gesellschafter und Verbandsvize Daniel Hopp im Gespräch entschlossen.

Das deutsche Eishockey will seine Chance nicht so amateurhaft verschleudern wie einst jene nach dem Halbfinal-Einzug bei der Heim-WM 2010. Vor acht Jahren wurde der finanzielle WM-Überschuss beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) noch zum Löcherstopfen verwendet, hinzu kam die ständige und lähmende Auseinandersetzung zwischen Verband und Deutscher Eishockey Liga (DEL). Vergessen. Das DEB-Präsidium mit Franz Reindl an der Spitze hat die Gräben längst zugeschüttet. "Wir haben einen klaren Plan, wir müssen uns nicht mehr über politische Themen unterhalten, sondern können uns auf den Sport konzentrieren", beschreibt Hopp.

Das Prestigeprojekt "Powerplay 2026" ist dabei für alle der Leitfaden, selbst wenn das darin verankerte Medaillenziel schon viel früher erreicht wurde als geplant. "Wir dürfen uns auf gar keinen Fall ausruhen", sagte Hopp, der auch auf mehr Präsenz in den öffentlichen-rechtlichen Medien hofft. Nachwuchs, Trainerausbildung, Anzahl der Eisflächen – es gibt weiterhin genügend Baustellen. Ob sich nun tatsächlich mehr Kinder bei Eishockeyvereinen anmelden? "Das ist natürlich die Hoffnung", sagte Routinier Christian Ehrhoff. Auch für DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke wäre dies ein entscheidender Faktor. "Wichtig ist, aus dem Funken der Begeisterung ein Feuer zu entfachen, das mehr Kinder in die Eishallen bringt", sagte er. "Kinder begeistern, talentierten Jugendlichen die notwendigen Infrastrukturen bieten und Überzeugungsarbeit leisten", das skizzierte auch der deutsche Meister EHC München als wichtigste Maßnahmen. Wenn dieser Moment verschlafen wird, "werden wir einen solchen Erfolg nie wiederholen", ist sich Kölns Trainer Peter Draisaitl sicher.

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