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Eishockey Pre-Playoffs in weite Ferne gerückt

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Ein Null-Punkte-Wochenende für die Wild Wings (blaue Trikots). Auch gegen die Eisbären rutschten sie aus. Foto: Sigwart

Es kursiert gerade ein böser Witz im Umfeld des Schwenninger Eishockeys. Die Frage: Woran merkt man, dass sich der Januar dem Ende entgegen neigt? Die Antwort: Die Wild Wings haben keine Chance mehr auf die Pre-Play-offs. Seit der Rückkehr in die deutsche Eliteklasse war es – bis auf die Ausnahme 2017/18 – nahezu immer so zu diesem Zeitpunkt.

Fahriger Auftritt

Die 3:5-Heimniederlage der Wings am Sonntag gegen die Eisbären Berlin – gekoppelt an einem fahrigen Auftritt – bewies es. Die Luft ist für diese Saison beim Schwenninger Traditionsklub wieder raus. Vor den letzten 14 Hauptrundenpartien beträgt der Rückstand für das DEL-Schlusslicht auf den Tabellenvorletzten Iserlohn bereits fünf Zähler – auf den letzten Pre-Play-off-Rang (10.) satte 17 Zähler. Die 60 Minuten gegen Berlin – mit einigen Ausnahmen im ersten Drittel – sahen aus Schwenninger Sicht aus wie ein Vorbereitungsspiel – eben schon wie Sommer-Hockey.

Personelle Richtung steht

Den treuen Fans scheint es mulmig zu sein, wenn sie an die restlichen sechs Heimpartien denken. Ein Problem ist nämlich, dass Trainer Niklas Sundblad ("Wir haben kein Mittel gefunden, gegen Berlin zu gewinnen") bereits konkret weiß, mit welchen Spielern er über diese Saison hinaus weiter arbeiten möchte – mit welchen nicht. Sprich, es gibt kaum noch Kandidaten, die sich nun über besonders gute Leistungen intern noch empfehlen können. Für die Auftritte in den restlichen Hauptrundenwochen wird dieser Aspekt kaum förderlich sein. Zum Beispiel aussortierte Spieler wie Simon Danner und Kai Herpich bekommen dies gerade heftig zu spüren.

Wild-Wings-Angreifer Alex Weiß will aber von frühzeitigen Abhaken der Hauptrunde noch nichts wissen und zog am Sonntagabend wieder die Alibi-Ansage hervor: "Solange es rechnerisch möglich ist, die Pre-Play-offs zu erreichen, geben wir alles."

Fans bleiben treu

Die Zuschauerzahlen in Schwenningen bleiben ein Phänomen. Trotz der aussichtslosen Tabellensituation waren am Sonntag wieder knapp 4000 da. An anderen Standorten würden in sportlich solch enttäuschenden Zeiten die Zahlen in den Keller rauschen – aber nicht bei den Wild Wings.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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