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Eishockey Patrick Cannone soll im Sturmzentrum wirbeln

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Patrick Cannone hört gerne Rap und die Rolling Stones. Der Fan der New York Yankees entspannt auch mit seinem Cockapoo-Vierbeiner. Foto: Michael Kienzler

Patrick Cannone soll im Sturmzentrum der Wild Wings wirbeln. "Das ist meine Aufgabe, das werde ich so gut wie möglich und mit ganzem Einsatz tun", sagt der Neuzugang selbstbewusst. Und prompt sieht man beim Lächeln den Beweis für seinen Kampfeswillen: Eine kleine Zahnlücke rechts oben.

Der Angreifer kommt vom Training. Er hat sich eine mit Eis gefüllte, dicke Bandage um das rechte Knie gewickelt. "Zwei Tage Eistraining, da braucht man etwas Abkühlung. Aber das ist keine Verletzung", beruhigt der 33-jährige US-Amerikaner.

Mit dem ersten Spiel in Bietigheim ist der US-Spieler zufrieden. "Das war fürs erste Match absolut in Ordnung. Der Puck ist gut gelaufen, wir haben uns schon gut aufeinander eingestellt. Das wird natürlich mit jedem Spiel noch besser."

Patrick Cannone ist zuversichtlich, was die Saison anbelangt. "Ich glaube, dass das Team großes Potenzial hat. Wir haben viele gute Spieler. Für mich ist es spannend, Teil davon zu sein. Die Saison ist lang und wir müssen voneinander lernen. Ich denke, die Play-offs sind möglich. Zumindest die Pre-Play-offs sollten es sein." Ebenso angetan ist er vom Trainerteam. "Sie machen einen großartigen Job, ich mag ihren Stil. Paul spricht die Spieler und das Team gut an, das gefällt mir", sagt der Angreifer, der seit neun Jahren Profi ist.

In die NHL kam er mit 30, machte dort drei Spiele für die Minnesota Wilds. "An das erste Spiel gegen Colorado erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen. Meine ganze Familie war im Stadion. Ich meine, in der NHL zu spielen, davon habe ich schon als Kind geträumt. Es waren nur drei Spiele, aber an die denke ich gerne zurück", sagt der Angreifer, der sich gerne am kanadischen Center-Kollegen Ryan O’Reilly orientiert (O’Reilly holte in diesem Jahr mit den St. Louis Blues den Stanley-Cup, Anm. der Red.). Mit dem älteren Bruder Cal O’Reilly spielte Cannone 2017 bei den Iowa Wilds sogar zusammen in der AHL.

Wechsel kam für ihn zum richtigen Zeitpunkt

Der Rechtsschütze will für viel Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen. "Ein Center hat jede Menge Verantwortung. Ich werde natürlich versuchen, das Spiel zu machen und immer wieder die Torjäger MacQueen und Thuresson einzusetzen." Aber auch in der Defensive will Cannone gut mitarbeiten.

Dass er Verantwortung in einem Team übernehmen kann, hat er schon bewiesen. Drei Jahre lang war er bei nordamerikanischen Teams Assistent des Mannschaftskapitäns. Bei den Chicago Wolves trug er in der Saison 2015/16 sogar das "C" auf der Brust. "Das war eine wichtige Erfahrung, vor allem die Ansprachen an das Team in der Kabine und während der Spiele. Vielleicht kann ich meine Fähigkeit hier einbringen."

Bei den Wild Wings trägt der US-Amerikaner die Nummer 11. "Ich hatte in meiner Karriere fast immer die 12, aber die war hier schon weg (Mirko Sacher, Anm. d. Red.). Auch die 20 (Die Nummer von "Legende" Dan Hacker hängt unter dem Hallendach) hätte mir gefallen. Die 11 war frei, ich mag Doppelziffern."

Wenn es in Richtung Spielbeginn geht, gibt sich der Neuzugang gerne Rap-Sound und Techno-Rhythmen auf die Ohren. "Ich bin offen für gute Musik, mag genauso Country und Rock’n Roll, vor allem die Rolling Stones."

Der Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt – nach nur einer Saison in Ingolstadt – kommt für Cannone zum richtigen Zeitpunkt. "Die Verantwortlichen hatten Interesse an mir. Und ich hatte großes Interesse an Schwenningen. Das passte wohl für beide Seiten."

Den rechten Oberarm ziert ein großes Tattoo. Neben Rosenmotiven sind die Initialen J.P.M. zu sehen. "Das steht für meinen Großvater, Josef Patrick Mazzullo. "Ich heiße Patrick Josef Cannone. Mit meinem Großvater war ich eng verbunden. Er hat mir viel geholfen in meiner Karriere."

Seine Frau Natalie wird in einem Monat nachkommen. Aber auch alleine fühlt er sich schon sehr wohl in seiner neuen Umgebung. "Ich wohne in Villingen. Dort gefällt es mir, auch die Landschaft ist schön. Ich kenne Schwenningen natürlich als eine große Eishockey-Stadt. 2000 Fans beim öffentlichen Training. Das ist echt großartig."

Wenn Patrick Cannone nicht auf dem Eis steht, spielt er gerne Golf (Handicap 18) oder schaut viel Basketball und Baseball. Ich bin ein großer New York-Yankees-Fan", verrät er. Dazu unternimmt er viel mit Ehefrau Natalie und dem sechsjährigen Cockapoo-Vierbeiner.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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