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Eishockey Neu bei den Wild Wings: Jamie MacQueen

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Jamie MacQueen Foto: Michael Kienzler

Der eine heißt Lightning MacQueen, ist knallrot und eine Renn-Legende im bekannten Animationsfilm "Cars". Der andere hört auf den Namen Jamie MacQueen und stürmt in der kommenden Saison für die Schwenninger Wild Wings. Aber was haben die beiden gemeinsam?

Der Neuzugang klärt auf: "Mein dreijähriger Sohn durfte entscheiden, welche Rückennummer ich hier trage. Da hat er sich für die 95 entschieden. Das ist auch im Film die Startnummer von Lightning MacQueen." Genauso wie der das rote Rennauto über die Kinoleinwände flitzte, will Jamie MacQueen in der Helios-Arena Gas geben.

Von den Eisbären Berlin und der großen Hauptstadt siedelt der Stürmer ins eher beschauliche Villingen-Schwenningen über. Für den 31-jährigen ist das aber überhaupt kein Problem. "Ich komme aus einem kleinen Ort in Kanada, deshalb macht mir das nichts aus. Außerdem bin ich ja zum Eishockey hier (lacht). Sein erster Eindruck von der neuen Umgebung ist vielversprechend: "Okay, sehr viel habe ich hier noch nicht gesehen, das kommt noch. Die Landschaft ist aber schön und ich mag die Stadt. Die Jungs und das Trainerteam sind großartig und die Fans begeisterungsfähig."

Jamie MacQueen ist ein absoluter Familienmensch. Kein Wunder also, dass seine Frau und Sohn Jaxon ebenfalls bereits hier wohnen. "Ich hatte von kanadischen Spielerkollegen gehört, dass man sich bei den Wild Wings sehr gut um die Familien kümmert, das war sehr wichtig für uns." Und die Familie wird bald größer. "Im Oktober bekommen wir Zwillings-Nachwuchs, zwei Mädchen", verrät der Neuzugang strahlend.

In der Mannschaft fühlt er sich schon sehr wohl, Cedric Schiemenz kennt er noch aus der gemeinsamen Berliner Zeit. "Das sind gute Jungs. Wichtig ist, dass wir jetzt als Team schnell zusammenwachsen. Dazu werden sicher die verschiedenen Teambuilding-Maßnahmen helfen."

Bereits nach den ersten Trainingseinheiten ist der Torjäger von Trainer Paul Thompson angetan. "Ich mag die Arbeit mit ihm und seine Philosophie. In seinem System kann jeder Spieler seine Fähigkeiten einbringen. Deshalb glaube ich fest, dass wir Erfolg haben werden."

Und weshalb wechselte Jamie MacQueen zu den Wild Wings? "Ich glaube nicht, dass es immer nur einen Grund gibt, warum man solch einen Schritt macht. Ich hatte gute Gespräche mit Jürgen und Paul. Was sie vorhaben und wie sie dieses Team – auch mit meiner Unterstützung – nach vorne bringen wollen, das hat mich sehr beeindruckt."

Teammanager Jürgen Rumrich bescheinigt dem Kanadier "einen guten Charakter, der zum Team passt." Der Neu-Schwenninger weiß, was gemeint sein könnte. "In meiner Karriere habe ich immer versucht, die Menschen gut zu behandeln. Du kannst als Team nur gewinnen, wenn du auf dem Eis und in der Kabine gut miteinander umgehst. Ich will meine Erfahrung bei den Wild Wings einbringen und auch eine gewisse Führungsrolle übernehmen. Mich würde freuen, wenn die jungen Spieler vielleicht von meiner Einstellung lernen."

Für Eishockeyspieler doch eher ungewöhnlich ist, dass er noch alle Zähne hat. "Darauf bin ich besonders stolz." Ebenso stolz ist er auf sein Markenzeichen, den besonders harten und präzisen Schuss. Bei den Eisbären war er nicht von ungefähr Top-Torjäger. Daran will er auch in Schwenningen anknüpfen. "Ich hatte zuletzt immer 23 oder 24 Tore pro Saison erzielt. In Schwenningen will ich natürlich noch mehr machen, 30 wären super", meint er und grinst spitzbübisch. Und an der Defensivarbeit will der Kanadier arbeiten. Vor allem, weil in Berlin seine Plus-Minus-Statistik (Verhältnis von Toren und Gegentoren bei eigener Eiszeit) zuletzt noch Luft nach oben aufwies.

Die Ziele mit den Wild Wings definiert er klar: "Jeder Eishockey-Spieler will natürlich Meister werden. Aber der erste Schritt wäre, die Play-offs zu erreichen und dann vielleicht noch unter die ersten sechs Teams zu kommen."

Ins Schwärmen gerät Jamie MacQueen, wenn er über seine liebste Freizeitbeschäftigung redet: Golf. Und mit Handicap fünf zeigt er auch auf dem Grün seine Qualitäten. "Könnte ich eine zweite Karriere wählen, würde ich sicher Golfer werden." Mit einigen Spielern hat er den Königsfelder Platz bereits getestet und für sehr gut befunden.

Doch als echter Kanadier darf natürlich auch Angeln als weiteres Hobby nicht fehlen. "Zuhause in Ontario habe ich mir ein Boot gekauft und fische dort sehr gerne", sagt der Stürmer.

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