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Eishockey Krisenmodus bei Wild Wings gestartet

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Manager Jürgen Rumrich schrie während der Partie gegen Wolfsburg seinen Frust heraus. Foto: Roland Sigwart

Fan-Frust ("Wir haben die Schnauze voll"), ein sichtlich angefressener Coach Paul Thompson ("Ich bin fast sprachlos nach dieser Leistung"), ein ratloser Kapitän Mark Fraser ("Alle sind frustriert") oder ein sehr nachdenklicher Manager Jürgen Rumrich ("Ich muss dieses Spiel erst einmal verdauen") – die Wild Wings wurden am Sonntag beim fast schon peinlichen 0:4 gegen Wolfsburg ihrem Tabellenstand absolut gerecht. Schwenningen ist mal wieder Letzter.

Zu viele Geschenke

"Wenn wir zu den Top 10 der Liga zählen wollen, dann müssen wir die Basis dafür mit möglichst vielen Siegen in unseren Heimspielen legen. Unsere Gegner dürfen irgendwann mal keine Lust mehr haben, nach Schwenningen zu kommen, weil es hier schwer ist, gegen uns zu gewinnen", hatte Thompson vor der Saison betont. Doch den Grizzlys reichte in der Helios-Arena eine durchschnittliche Leistung, um ohne Mühe die drei Punkte zu entführen. "Wir haben einmal wieder zu viele Geschenke verteilt", wusste auch Verteidiger Benedikt Brückner, dass die Leistung nicht DEL-würdig war.

Krise zur üblichen Zeit

14 Spiele, elf Pünktchen – die fast schon übliche Krise vor dem Deutschland-Cup hat die Wild Wings also wieder. Trainer Thompson wird von Manager Rumrich (noch) nicht in Frage gestellt, die Spieler seien in der Pflicht. Gerade die Leader hätten gegen Wolfsburg absolut enttäuscht, begründete Thompson die Heimklatsche gegen die Grizzlys. Vor der Saison war sich der Brite noch sicher, "dass wir sieben, acht Führungsspieler in unserem Kader haben". Auf dem Eis zu sehen war am Sonntag keiner. Nur die junge vierte Sturmreihe rackerte, stemmte sich der Niederlage entgegen. "Wir brauchen zudem eine bessere Torwartleistung", kritisierte Thompson den nach 20 Minuten ausgewechselten Dustin Strahlmeier – ohne dessen Namen zu nennen.

Team steht in der Pflicht

Und Jürgen Rumrich? Dieser schaute kurz nach Spielende kurz in Richtung Fankurve, wo zahlreiche Anhänger ihn mit "Rumrich raus"-Rufen verabschiedeten. "Das kann ich nicht verhindern", meinte der Manager dazu später. Gleichzeitig stärkten er und Christoph Sandner demonstrativ Coach Thompson den Rücken. "Die Mannschaft steht dagegen nun in der Pflicht, gerade eben die Führungsspieler", betonten Manager und Geschäftsführer. Auch für den Manager gab es von Sandner am Montag eindeutige Rückendeckung.

Ergebnisse vom 24. Spieltag

Pinguins Bremerhaven - Schwenninger Wild Wings4:1
Düsseldorfer EG - Augsburger Panther3:2
Eisbären Berlin - Kölner Haie4:5 n.V.
Adler Mannheim - ERC Ingolstadt4:1
Krefeld Pinguine - Red Bull München5:8
Iserlohn Roosters - Grizzlys Wolfsburg1:5
Nürnberg Ice Tigers - Straubing Tigers2:3

Tabelle

SToreTDPkt.
1. Red Bull München24  85:55 30  60
2. Straubing Tigers24  89:57 32  50
3. Adler Mannheim24  84:66 18  47
4. Eisbären Berlin23  74:66 8  39
5. Kölner Haie24  59:63 -4  39
6. Düsseldorfer EG24  65:59 6  37
7. Nürnberg Ice Tigers24  68:67 1  37
8. Pinguins Bremerhaven24  64:65 -1  36
9. ERC Ingolstadt24  74:74 0  35
10. Grizzlys Wolfsburg24  66:70 -4  29
11. Augsburger Panther24  66:82 -16  26
12. Krefeld Pinguine24  69:86 -17  24
13. Iserlohn Roosters24  49:77 -28  23
14. Schwenninger Wild Wings23  58:83 -25  19
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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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