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Eishockey Kai Herpich muss 395 lange Tage warten

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Bejubelte endlich seinen ersten Saisontreffer: Kai Herpich erzielte den wichtigen 1:1-Ausgleich gegen Straubing. Foto: Sigwart

Rückblende: Schwenningen, 28. Dezember 2017: Kai Herpich löffelt den Puck wunderbar in die rechte Ecke. Münchens Goalie Danny aus den Birken ist geschlagen. 395 Tage später, ebenfalls in der Helios-Arena: Simon Danner setzt sich durch, die Hartgummischeibe landet beim Stürmer mit der Rückennummer 13. "Ich habe dann den Puck einfach über die Linie gedrückt. Endlich wieder ein Tor", war der 24-Jährige sichtlich erleichtert, dass seine lange Durststrecke am Sonntag beim 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Straubing endete.

"Das ist ja meine Heimat"

"Viel wichtiger war aber, dass wir nach dem 2:1 gegen Krefeld nachgelegt haben", schielt Herpich nach drei Siegen in Folge auch auf die Tabelle. Diese weist die Wild Wings zwar weiter auf dem vorletzten Rang aus, aber der Abstand auf einen Pre-Play-off-Platz beträgt neun Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde "nur" noch zehn Punkte. "Die Pre-Play-offs waren ja auch schon immer unser Ziel", stellt der in Villingen-Schwenningen gebürtige Herpich klar. Natürlich würde er auch in der kommenden Saison gerne das Trikot der Wild Wings tragen. "Ich hätte nichts dagegen. Das ist ja meine Heimat." Noch sei aber keine Entscheidung gefallen.

Hult rückt auf Rang zwei

Ähnlich sieht es auch bei Andrée Hult aus, der gegen Krefeld und Straubing jeweils den entscheidenden Treffer erzielte. Der Schwede belegt nun mit neun Saisontoren – hinter Anthony Rech (16), der am Freitag in Iserlohn wohl wieder auflaufen kann – den zweiten Rang in der internen Schwenninger Torjägerliste. "Andrée hat es sehr gut gemacht", würde sich Coach Paul Thompson darüber freuen, sollte der Vertrag mit Hult verlängert werden. "Meine Zukunft ist aber völlig offen", so der Matchwinner.

"Können nur gewinnen"

Die Wild Wings haben also von den vergangenen acht Spielen sechs für sich entschieden. "Wir haben uns gefunden, spielen unser System. Jeder Spieler weiß, dass wir jede Partie gewinnen können", blickt Kai Herpich zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben bei DEL-Schlusslicht Iserlohn (Freitag, 19.30 Uhr) und gegen Spitzenreiter Mannheim (Sonntag, 17 Uhr). "Unser Ziel sind zwei Siege – egal wie", weiß der Angreifer, dass in diesem Fall der Druck auf Nürnberg und Berlin, die derzeit auf den Pre-Play-off-Rängen liegen, vor der anschließenden Länderspiel-Pause noch größer werden würde. "Wir spielen nun konstanter", freut sich Paul Thompson über diesen wichtigen Fortschritt. "Und so lange rechnerisch der zehnte Platz möglich ist, schreiben wir diesen bestimmt nicht ab. Wir können in der Restsaison nur gewinnen, die anderen Teams haben den Druck", stellt der Brite klar.

Powerplay und Bullys

Nur die Powerplay-Quote (12,88 Prozent) ärgert den Trainer. "Da müssen wir besser werden", wird das Überzahlspiel ein Schwerpunkt der Trainingseinheiten sein. Eine andere Zahl ließ aber aufhorchen: Schwenningen – das schlechteste Bully-Team der DEL – lag gegen Straubing auch in Sachen Face-offs vorne. Eine Rarität in dieser Runde. "Auch das stimmt mich positiv", so Thompson.

Wir haben mit Kai Herpich gesprochen:

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