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Eishockey Interview: Wie tickt der Wild Wings-Trainer?

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Christof Kreutzer arbeitet mit Hochdruck an der Zukunftsplanung der Wild Wings. Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Er will "alles dafür geben, dass die Wild Wings in der kommenden DEL-Saison 2020/21 die Play-offs erreichen": Christof Kreutzer, ab 1. Mai Sport-Manager der Schwenninger, hat also ein klares Ziel vor Augen. Wie will er dieses erreichen, wie tickt der 52-Jährige? Wir ließen den Noch-Coach des Zweitligisten EC Bad Nauheim einige Sätze vervollständigen.

Schwenningen ist genau nun die richtige Aufgabe ...

"... weil ich Herausforderungen mag. Ich bin davon fest überzeugt, dass hier noch viel mehr möglich ist. Ich brenne darauf, in Schwenningen loszulegen."

Die Wild Wings haben großes Potenzial ...

"... weil sie ein echter Traditionsklub sind und über eine große Anhängerschaft verfügen. Die Wild Wings sind nicht nur für ihre Region sehr wichtig, sondern haben in ganz Deutschland einen Stellenwert."

Schwenningen ist eine echte Eishockey-Stadt ...

"... weil hier eben viel Leidenschaft für unseren Sport und die Wild Wings herrscht. In Schwenningen bedeutet Eishockey Emotionen – und dies passt perfekt zu mir."

Die Wild Wings werden in der kommenden Runde stärker sein ...

"... weil wir versuchen, einen Kader zu bauen, der mindestens einen Pre-Play-off-Rang erreichen soll."

Schwenningen wird also am Ende nichts mit dem dann neu eingeführten Abstieg zu tun haben ...

"... weil wir uns immer positive Ziele setzen. Wir wollen uns also nicht mit dem Abstieg beschäftigen, sondern schauen nach oben."

Der Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2 ...

"... ist eine sehr gute Sache. Dieser gehört im deutschen Sport einfach dazu. Außerdem muss für manche Teams ein sportlicher Abstieg auch nicht schlecht sein. Dieser ist dann auch eine Chance für einen Neuanfang. Und es ist doch für alle Beteiligten ein großes, auch emotionales, Erfolgserlebnis, wenn man sportlich einen Aufstieg feiern kann."

Es wird in Sachen Kader keinen zu großen Umbruch geben ...

"... weil es nicht von Vorteil ist, wenn nach einer Saison extrem viele Spieler ausgetauscht werden. Es geht für uns darum, dass wir am jetzigen Kader gezielte Veränderungen vornehmen. Das werden wir tun."

Bremerhaven ist zwar mit vielen Deutsch-Kanadiern erfolgreich, aber ...

"... für Schwenningen kein Vorbild, weil ich davon nicht viel halte. So wird nur deutschen Spielern die Möglichkeit genommen, um in der DEL zu spielen. Außerdem finde ich es nicht gut, wie schnell ausländische Spieler zum Teil einen deutschen Pass erhalten haben. Das ist einfach nicht gut für die Entwicklung des deutschen Eishockeys."

Für das laufintensive System von Coach Niklas Sundblad brauchen die Wild Wings noch Spieler ...

"... die (lacht) über eben starke läuferische Fähigkeiten verfügen und sehr fit sind. Wir brauchen viel Tempo, gerade auf den Schlüsselpositionen."

Falls Torwart Dustin Strahlmeier nicht in Schwenningen bleibt ...

"... dann würde ich dennoch gerne beide Torhüterpositionen mit deutschen Spielern versehen. Wir müssen nun einfach die weiteren Gespräche mit Dustin, der zuletzt ja starke Leistungen gezeigt hat, abwarten."

Besonders ...

"... vermissen werde ich in Bad Nauheim vor allem die Menschen. Diese und die Stadt sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Ich möchte die Zeit in Bad Nauheim niemals missen. Hier konnte ich ehrlich arbeiten. Und auch Schwenningen steht ja für ehrliche Arbeit. Perfekt!"

Besonders ...

"... freue ich mich in Schwenningen auf die Herausforderung, mit den Wild Wings den nächsten Schritt zu machen. Wie gesagt – das Potenzial ist riesig. Ich brenne auf den neuen Job. Auch auf die ganze Region freue ich mich. Meine Frau und ich sind gerne in der Natur. Das passt also auch perfekt. Nun hoffe ich aber zunächst, dass die Wild Wings vielleicht doch noch die Pre-Play-offs erreichen, wenn dies auch sehr schwer wird. Wichtig ist, dass Schwenningen in der Restsaison viele Erfolgserlebnisse hat. Das würde für uns – gerade auch im Hinblick auf die Runde 2020/21 – vieles leichter machen."   Die Fragen stellte Gunter Wiedemann.

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