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Eishockey In Richtung Halbfinale?

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Eine Mannschaft – eine erfolgreiche neue Einheit: Die Auftritte der Wild Wings beim Magenta-Sport-Cup sorgen in der deutschen Eishockey-Szene bereits für Erstaunen. Foto: Roland Sigwart Foto: Schwarzwälder Bote

Am Sonntag (14 Uhr) geht es für die Wild Wings gegen Red Bull München beim Magenta-Sport-Cup bereits um einen vorentscheidenden Schritt in Richtung Halbfinale.

Ein Heimsieg würde die Tür für die Schwenninger weit aufstoßen.

Starke Körpersprache

Das letztjährige Schlusslicht der DEL sorgt spätestens nach dem 7:2-Sieg gegen Berlin nicht nur für immer mehr positive Stimmung im eigenen Umfeld, sondern auch für immer mehr Staunen in der deutschen Eishockey-Szene.

Die Wild Wings marschieren durch das Programm beim Magenta-Sport-Cup, als ginge es bereits in der DEL um die Play-offs. Vier Spiele – vier überzeugende Leistungen, die mit drei Siegen belohnt wurden. Die Schwenninger Fans würden angesichts der aktuelllen Auftritte des Teams lieber schon heute statt morgen bei den Heimspielen dabei sein.

Die Wild Wings präsentieren sich drei Wochen vor Saisonbeginn nicht nur körperlich topfit, sondern vor allem auch mental. Eine tolle Körpersprache der Spieler zeigt, dass bei dem neu formierten Kader die Chemie und Kommunikation stimmt.

Nicht nur Yeo blüht auf

Die beiden neuen Torhüter Patrik Cerverny und Joacim Eriksson lassen bereits vermuten, dass den Schwenninger Verantwortlichen hier Glücksgriffe gelungen sind. Die Defensive ist im Vergleich zum Vorjahr nicht nur stabiler und aggressiver geworden – Colby Robak oder Dylan Yeo und Co. setzen im Rahmen einer neuen Taktik von Coach Niklas Sundblad vor allem nach vorne viele Akzente. Die neuen Angriffsreihen machen bislang ebenso einen ausgezeichneten Job. Die Verantwortung in der Offensive ist breit verteilt. Der vor einem Jahr in Schwenningen vom Hof gejagte Jamie MacQueen ist nur ein Beispiel, was jetzt in einer intakten Mannschaft alles möglich ist.

Niklas Sundblad ist mit dem Zwischenstand zufrieden, fordert aber noch mehr. "Wir müssen auch unser Umschaltspiel nach vorne weiter intensivieren. Klappt das, können wir allen Gegnern viel Arbeit machen." Im Hinspiel besiegten die Wild Wings München mit 2:1 – in der Helios-Arena soll nun der zweite Streich gelingen. Joacim Eriksson wird dieses Mal das Tor hüten.

Fischer wird gesperrt

Es gibt aber einen Wermutstropfen aus Schwenninger Sicht: Christopher Fischer wurde vom DEL-Disziplinarrichter am Freitag für seinen Stockstich gegen den Berliner Jonas Müller (49.) nachträglich für alle weiteren Turnierspiele beim Magenta-Sport-Cup gesperrt. "Wir müssen das Urteil akzeptieren und werden keinen Einspruch einlegen", so Wild-Wings-Manager Christof Kreutzer. Nach zwei Dizisplinarstrafen ist bei München auch Yannic Seidenberg für die Partie in Schwenningen gesperrt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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