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Eishockey Gelungene DEL-Premiere von David Cerny

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Wild Wing Marcel Kurth (links) passt auf, dass es für DEG-Crack Rihards Burkarts kein Durchkommen gibt. Foto: Sigwart

Wild Wings – Düsseldorf 1:2 (1:0, 0:0, 0:1).  Die Wild Wings haben in der DEL ihr Heimspiel trotz einer guten Leistung gegen die Düsseldorfer EG mit 1:2 verloren. Wild-Wings-Trainer Niklas Sundblad zeigte sich enttäuscht: "Wir waren zu wenig clever, um dieses enge Spiel für uns zu entscheiden."

Bei den Schwenningern feierte Nachwuchsstürmer David Cerny ein gelungenes DEL-Debüt. Der U20-Topscorer, geboren in Tschechien, hatte vor anderthalb Wochen seinen deutschen Pass erhalten und zeigte gegen Düsseldorf schon einmal seine physische Stärke. Der talentierte Angreifer agierte in einer Reihe zusammen mit Alex Weiß und Matt Carey.

Die Wild Wings waren von Beginn an läuferisch gut unterwegs, verteidigten konzentriert. Den Düsseldorfern, die noch jeden Punkt brauchen, um sich direkt für die Play-offs zu qualifizieren, fiel im ersten Durchgang offensiv nicht viel ein. Auf der anderen Seite den Gastgebern aber schon, denn nach Vorarbeit von Boaz Bassen erzielte Mike Blunden (15.) die 1:0-Führung. Im zweiten Drittel besaßen die Düsseldorfer zwar optisch ein Übergewicht, doch die mangelnden Ideen in ihrem Angriff, gepaart mit zu wenig Präzision, waren weiterhin angesagt. Freilich zeigte aber auch Schwenningens Schlussmann Dustin Strahlmeier insgesamt eine starke Leistung. Das DEL-Schlusslicht zog in dieser Phase griffige Konter auf, die aber nicht mit dem möglichen 2:0 belohnt wurden.

Im letzten Drittel waren erst 45 Sekunden gespielt, die Schwenninger mental offenbar noch nicht zurück auf dem Eis, als DEG-Angreifer Luke Adam zum 1:1 ausglich. Doch die Wild Wings standen wieder auf. Wenig später scheiterte Daniel Pfaffengut bei seinem Solo knapp an Gästetorhüter Matthias Niederberger. Drei Minuten vor dem Ende wurde Schwenningen aber klassisch mit nur zwei Spielzügen ausgekontert. Der schnelle Maximilian Kammerer schloss zum 2:1-Siegtor für die DEG ab. Keine Frage, in dieser Partie wäre für die Hausherren mehr drin gewesen.

Für die Wild Wings geht es am Sonntag (16.30 Uhr) bei den Straubing Tigers weiter, die bisher eine hervorragende Saison spielen. Es sieht so aus, dass die Mannschaft von Trainer Tom Pokel als Dritter die Ziellinie nach der Hauptrunde erreichen wird. Personelle Kontinuität, aber auch gezieltes Weiterentwickeln, so lautet die These bei den Straubinger Verantwortlichen seit Jahren. Die Arbeitsweise von Manager Jason Dunham hat Vorbildfunktion mit Lerneffekt – gerade auch für die Wild Wings.

Tore: 1:0 Blunden (14:09), 1:1 Adam (40:45), 1:2 Kammerer (56:38).

Strafen: Wild Wings: 4 Düsseldorf: 6.

Schiedsrichter: Hunnius/Iwert (Berlin/Harsefeld).

Bei den Wild Wings fehlten: Troy Bourke, Andreas Thuresson, Kai Herpich und Julian Kornelli.

Zuschauer: 3236.

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