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Eishockey Für Wild Wings-Neuzugang zählen nur Siege

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Matt Carey ist gespannt, was ihn in Schwenningen und in der DEL erwartet. Foto: Wiedemann

Noch kennt Matt Carey nicht alle Räume der Helios-Arena, doch schon zwei Tage nach seiner Ankunft hat der neue Stürmer der Wild Wings klare Ziele. "Ich bin hier, weil es in Schwenningen einen klaren Erfolgsplan gibt. Hier entsteht etwas. Und es ist eine Hockey-Stadt mit tollen Fans."

Keine 48 Stunden ist der Stürmer also nun in der Neckarstadt. 25 Grad, die Sonne scheint. Es lässt sich aushalten auf der Treppe hinter der Schwenninger Eishalle. Schwarze Shorts, schwarzes T-Shirt – schon an seinem Outfit sieht man, dass die offizielle Vorbereitungsphase des Eishockey-Erstligisten noch nicht begonnen hat. Organisatorische Dinge und Fitnesstests stehen derzeit auf dem Programm der Profis.

"Und die Ergebnisse müssten passen", sagt Matt Carey und lacht. Immerhin hat der Kanadier fast den ganzen Sommer auf Eis verbracht, nicht nur zahlreiche Trainingseinheiten absolviert. "Teilweise habe ich in meiner Heimat auch zwei Spiele an einem Tag bestritten. Dazu habe ich mich um meine Fitness gekümmert", standen die vergangenen Monate für den Spieler mit der Rückennummer 19 vor allem im Zeichen der Vorbereitung auf seine erste DEL-Saison. "Aber zum Golf blieb schon noch Zeit", verweist der Angreifer auf gut 30 Runden, die er zwischen Greens und Bunkern verbracht hat. Klar, dass er sich schon auf das Sponsoren-Golfturnier am Freitag freut.

Gespannt auf die Saison

Apropos Vorfreude. Matt Carey ist unglaublich gespannt, was ihn in Schwenningen und in der DEL erwartet. "Das ist eine starke Liga. Nach einem Gespräch mit Coach Paul Thompson war für mich schnell klar, dass hier etwas Positives entsteht", weiß der Linksschütze, dass die Wild Wings nach der enttäuschenden Vorsaison unter Zugzwang stehen. "Es sind ja viele neue Spieler gekommen", ist der Stürmer sicher, dass der Umbruch zu den gewünschten Ergebnissen führen wird. "Die Mentalität stimmt", spürt Matt Carey nicht nur bei sich den Erfolgshunger. "Für mich zählen nur Siege. Dafür müssen alle an einem Strang ziehen. Eishockey ist ein Teamsport. Ich hasse es, zu verlieren."

Klare Worte. Und diesen will der 27-Jährigen auf dem Eis Taten folgen lassen. Dies erwarten auch die Schwenninger Verantwortlichen. "Matt ist ein Stürmer, der sehr viel Energie aufs Eis bringt und hart checkt, der gleichzeitig aber auch seine Offensivqualitäten unter Beweis stellt", charakterisiert Manager Jürgen Rumrich den Stürmer. "Das passt schon so", will der 1,84 Meter lange Kanadier in der DEL-Saison 2019/20 für Furore sorgen. "Entscheidend ist aber nicht, wer die Tore erzielt, wer welche Statistiken hat. Wichtig ist nur der Teamerfolg. Und dies ist auch eine Frage der Einstellung der Mannschaft. In dieser Hinsicht habe ich hier ein sehr gutes Gefühl", stellt Carey klar.

Großer Vorteil

Dieser sieht es als großen Vorteil an, dass er schon über Erfahrung auf den im Vergleich zu Nordamerika größeren Eisflächen Europas verfügt. "Ich habe ja zuletzt in Schweden gespielt. Das war für mich zunächst schon eine Umstellung", gibt der Basketball-Fan zu. Doch längst hat er sich an die europäischen Masse gewöhnt. "Nur die Sprache kann ich noch nicht", wird der Kanadier nun auch bald damit beginnen, sich einen deutschen Grundwortschatz anzueignen.

Vielleicht gehört ja "Spätzle" bald dazu. "Hier soll es ja gute Restaurants geben", lässt sich Matt Carey gerne bekochen. "Am besten mit biologischen Zutaten." Auch in Sachen Kulinarik hat der 27-Jährige also klare Vorstellungen.

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