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Eishockey "Es ist einfach die vernünftigste Lösung"

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In der Schwenninger Helios-Arena können die Umbauarbeiten ohne Zeitdruck abgeschlossen werden – erst ab November geht es hier wieder um DEL-Punkte. Foto: Michael Pohl

Die neue DEL-Saison 2020/21 startet erst im November, wenn vielleicht wieder mehr Fans in die Hallen dürfen. Die Verantwortlichen der Wild Wings begrüßen die Entscheidung. "Es ist einfach aufgrund der aktuellen Situation die vernünftigste Lösung. Wir bekommen mit der sechswöchigen Verspätung so auch mehr Luft in unsere Planungen für die kommende Saison", bringt es Wild-Wings-Geschäftsführer Christoph Sandner auf den Punkt.

Statt wie zunächst geplant am 18. September zu beginnen, wird der Puck erst wieder im November übers Eis fliegen. Ein entsprechender Umlaufbeschluss liege vor und soll in den kommenden Tagen von den Klub-Bossen bestätigt werden, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke der Fachzeitschrift Eishockey News.

Ein fast normaler Spielplan

"Wir hatten eigentlich geplant, noch zwei, drei Wochen länger mit der Entscheidung zu warten", erklärte Tripcke. Allerdings sei den Klubs "die negative Planungssicherheit mit einem verschobenen Saisonstart jetzt lieber" gewesen. Hintergrund der Entscheidung ist das weiterhin bestehende bundesweite Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober.

Ob allerdings gleich am 1. November der DEL-Startschuss fällt, ist offen. Für den 5. bis 8. November steht eigentlich der traditionelle Deutschland-Cup in Krefeld auf dem Plan. "Darauf wollen wir Rücksicht nehmen", sagte Tripcke. Er kündigte diesbezüglich aber auch Gespräche mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) an. Trotz der Verschiebung sieht der DEL-Boss keine größeren Termin-Probleme. "Es ist ein fast normaler Spielplan. In den Play-offs muss man dann schauen, ob man gegebenenfalls auf Best-of-five geht", sagte Tripcke. In dieser Woche werden auch die Ergebnisse des Lizenzierungsverfahrens für die kommende DEL-Runde bekannt.

Christof Kreutzer, der neue Sport-Manager der Wild Wings, ist erst einmal froh darüber, "dass wir nun alle wieder ein zeitliches Ziel für den Saisonstart vor Augen haben". Allerdings wird der bereits ausgearbeitete Vorbereitungsplan bei den Wild Wings – ausgerichtet auf den eigentlichen Start am 18. September – natürlich nun im Papierkorb landen. Überwiegend werden die Testspiele gegen die Schweizer Teams nicht stattfinden, da in der Schweiz die Eishockey-Saison wohl fast regulär beginnt.

Wild Wings in Kurzarbeit?

"Ich denke, dass wir hier in Schwenningen Mitte September offiziell mit der Vorbereitung beginnen und dann hauptsächlich in Deutschland testen", so Christof Kreutzer. Wild-Wings-Spieler, die bereits Verträge für die kommende Saison besitzen, werden sich wohl ab August sechs Wochen lang in Kurzarbeit begeben müssen. Coach Niklas Sundblad ist überzeugt davon, "dass diese sehr lange Spielpause in diesem Jahr leistungsmäßig nicht kontraproduktiv ist. Es ist gut, dass wir nun ein genaues Datum für den Start vor Augen haben".     

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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