Mit einem Heimspiel gegen den Vorletzten Eppelheim startet Balingen ins neue Jahr.
Der Primus gegen den Tabellenvorletzten: Im ersten Spiel des Jahres der Balinger Eisbären am Samstag um 19.45 Uhr gegen Eppelheim scheinen die Rollen klar verteilt. Die Mannschaft von Coach Petr Kasik geht das Aufeinandertreffen Partie aber gerade deswegen hochkonzentriert und mit einem klaren Ziel an: Die nächsten drei Punkte sollen eingefahren werden.
Den positiven Schwung mitnehmen
Dabei wollen die Eisbären den positiven Schwung mit zuletzt zwei Auswärtserfolgen vor Weihnachten in Heilbronn und in Mannheim nun in die zweite, entscheidende Saisonhälfte nehmen. Mit Eppelheim kommt ein vermeintlich einfacher Gegner: Neun Punkte haben die Kurpfälzer bisher aus zehn Spielen erreichen können. Das Hinspiel in Eppelheim hat die Kasik-Truppe im Oktober klar mit 9:2 für sich entschieden.
Eisbären stehen an der Tabellenspitze
Nach zehn von 18 Saisonspielen stehen die Eisbären aktuell souverän an der Spitze. Neun Siege haben die Spieler um Captain Fabian Krause bejubelt, nur einmal mussten sie sich – gegen Heilbronn – geschlagen geben. In Zahlen: 27 Punkte sind auf dem Konto. Erster Verfolger in der Tabelle ist Stuttgart, Pokalsieger der Vorsaison, mit 23 Punkten aus ebenfalls zehn Spielen. Gegen die Landeshauptstädter waren die Balinger in dieser Spielzeit bereits zwei Mal erfolgreich. Tabellenposition drei belegt derzeit Esslingen (19 Punkte/zehn Spiele).
Den „Platz an der Sonne“ möglichst lange behalten
Erklärtes Ziel von Eisbären-Vorstand Andreas Kodweiss ist es, die Tabellenführung möglichst lange zu behalten. Um so im besten Fall Ende März das Endspiel um die Meisterschaft in Balingen austragen zu können: Am Ende der regulären Spielzeit treten die beiden erstplatzierten Teams im Saisonfinale gegeneinander an. Und zwar in der Halle der Mannschaft, die nach den regulären 18 Spielen ganz vorne steht. Dass die Eisbären dann auf starke Unterstützung setzen dürfen, zeigt ebenfalls ein Blick in die Statistik: Durchschnittlich jeweils 457 Fans haben die Heimpartien in dieser Saison bereits verfolgt – so viele wurden in keinem anderen Stadion der Liga gezählt. Zum möglichen Saisonfinale dürften es sicherlich noch mehr sein.