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Eishockey Dylan Yeo gilt als offensivstarker Verteidiger

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Dylan Yeo: 1,81 Meter, 95 Kilogramm - geballte Power und einer, der gerne zupackt. Foto: Michael Kienzler

1,81 Meter, 95 Kilogramm, geballte Power und einer, der gerne zupackt. Vor Dylan Yeo sollten die Gegner der Wild Wings Respekt haben. 106 Strafminuten kassierte der Neuzugang zuletzt bei den Iserlohn Roosters.

"Okay, das klingt mehr, als es ist. Ich hatte zwei Kämpfe mit Zehnminuten-Strafen, dann hast du schnell 106 Minuten zusammen", erklärt er augenzwinkernd. Er ist schon auch stolz auf sein Markenzeichen. Dylan Yeo soll bei den Schwenningern die notwendige Härte aufs Eis bringen, fordert Manager Jürgen Rumrich. "Natürlich gehört eine gewisse Härte dazu, wenn man den Spielaufbau des Gegners stören will und die Lücken schließen muss." Trotz der Strafen zählt Yeo zuletzt auch zu den offensivstärksten Verteidigern der DEL. In 52 Spielen kam er auf 37 Scorerpunkte.

Die Yeos sind eine eishockeyverrückte Familie. "Ich habe noch einen jüngeren und einen älteren Brüder, die beide Eishockey spielen. Aber wir haben sehr unterschiedliche Spielweisen. Beide gehen noch härter ran als ich", sagt er und lacht.

Harte Checks und sanfte Töne

Harte Checks, aber sanfte Töne, auch das ist Dylan Yeo. Seine Teamkollegen können sich schon freuen. Wenn es künftig etwas zu feiern gibt, greift der Kanadier gerne mal zur Gitarre und sorgt für Stimmung in der Kabine. Bescheiden nennt er Hochzeiten und andere Familienfeste als bisherige Auftrittsorte. Aber in seiner Zeit bei den Calgary Hitmen trällerte der Verteidiger sogar vor einem Spiel die kanadische Nationalhymne. "In Straubing habe ich hin und wieder nach Matches gespielt. Country-Music mag am liebsten, gerne auch Songs von Neil Young. Auf jeden Fall eher softere Sachen, keine harte Musik wie Hip-Hop."

Der Kanadier freut sich jetzt auf Sightseeing in VS. Ich war immer nur zu den Spielen hier. Aber es hat immer Spaß gemacht, in dieser schönen Halle zu spielen. Deshalb will ich jetzt mehr sehen hier."

Der 33-jährige lebt bereits den doppelstädtischen Gedanken: In Schwenningen arbeitet er, mit Frau Jessica und dem zweijährigen Sohn Henry wohnt er aber in Villingen. "Eine schöne Stadt."

Viel Zeit zum Einleben ist derzeit nicht. Die Arbeit ruft. "Die ersten Einheiten waren super, die Trainer arbeiten gut mit den einzelnen Spielern. Im Moment geht es noch darum, sich wieder an das Eis zu gewöhnen. Wir lernen uns kennen und schauen, welche Spieler in welchen Reihen zusammenpassen."

Erfahrung in Mannschaft einbringen

Auch Yeo gilt – wie einige andere Neuzugänge – als erfahrener Spieler. Und auch er will diese Erfahrung in die Mannschaft einbringen. "Ich war bereits in vielen Mannschaften und bin hier einer der älteren Profis. Ich bin sicher, dass ich den vielen jungen Spielern helfen und auch Führungsarbeit leisten kann, besonders wenn es mal schwierige Situationen gibt."

2009 wird Dylan Yeo in der ECHL zum Abwehrspieler des Jahres gewählt. Richtig gerne erinnert er sich an den Gewinn des Calder-Cups 2010 mit den Hershey Bears (AHL). "Ja, das war sicher einer der Höhepunkte in meiner Laufbahn."

Der Schritt nach Schwenningen kommt Dylan Yeo gelegen. "Obwohl ich eine gute Saison in Iserlohn hatte, passt das jetzt mit Schwenningen gut in meine Karriereplanung. Ich werde mein Bestes hier geben und hart arbeiten."

In Schwenningen trifft Yeo alte Bekannte: Aus Straubinger Tagen ist es Dustin Strahlmeier. Mit Christopher Fischer spielte er zusammen in Iserlohn. Etwa fünf Jahre ist es her, dass Yeo mit Mark Fraser zwei Jahre lang bei den Toronto Marlies (AHL) aufs Eis ging. "Mark ist ein guter Kumpel von mir, ich freue mich, wieder mit ihm zu spielen. Aber es war Zufall, dass wir beide nun hier sind."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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