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Eishockey Die Eltern sind seine größten Vorbilder

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Neben den vielen Eis-Einheiten schuftet Schwenningens neuer Stürmer Troy Bourke – manchmal mit einem Lächeln – auch jede Menge im Kraftraum der Wild Wings. Foto: Michael Kienzler

"Einen Moment bitte". Troy Bourke (25) überlegt kurz, um mit einem diebischen Grinsen anzusetzen: "Servus, bis morgen", sagt er stolz. "Mehr deutsch kann ich noch nicht, aber ich will jeden Tag ein Wort lernen. Mitspieler versuchen es mir beizubringen." Doch ganz oben steht der Sport für den Neuzugang.

 "Ich komme aus einem kleinen Ort, eine Stunde nordwestlich von Edmonton." Troy Bourke will nicht nur schnell deutsch lernen, sondern sich auch in Schwenningen weiterentwickeln. "Natürlich möchte ich von den erfahrenen Spielern lernen. Im Team fühle ich mich wohl. Es geht schon nach den wenigen Tagen sehr kollegial und freundschaftlich zu", berichtet er.

Der Kanadier wohnt in Trossingen und will – wann immer Zeit ist – auch das Land kennenlernen. "Es ist sehr schön hier. Mein Bruder hat mich nach Schwenningen begleitet und war fünf Tage hier. Auch er war begeistert. Wir kommen aus einem kleinen Ort mit 900 Einwohnern mit vielen Farmen", erzählt Troy Bourke und freut sich schon: "Wenn alles klappt, wollen mich meine Eltern in der Weihnachtszeit besuchen." Auch von den Wild-Wings-Anhängern ist er beeindruckt: "Die Fans sind klasse. Dies konnte man schon beim ersten öffentlichen Training sehen. Das war wirklich cool."

2012 wurde Troy Bourke von den Colorado Avalanche gedraftet. In der AHL absolvierte er 244 Spiele.

Mit den Orlando Solar Bears erreichte er das Play-off-Viertelfinale der ECHL (East Coast Hockey League). Als der Center zuletzt immer wieder von der AHL in die ECHL versetzt wurde, suchte der junge Stürmer nach einer neuen Herausforderung und strebte in die DEL. "Ich wollte nach Deutschland und bin glücklich, dass hier in Schwenningen die Chance bekomme, mein Können zu zeigen."

Der Linksschütze gilt als Offensiv-Allrounder. Er kann sowohl in der Mitte, als auch als Flügelstürmer eingesetzt werden. Und er gilt als schneller und guter Schlittschuhläufer. Trotz seines jungen Alters besitzt er schon internationale Erfahrung: Mit der U17 (2011) und U18 (2012) spielte er für das kanadische Nationalteam bei Weltmeisterschaften und holte zweimal die Bronzemedaille. "Dies waren tolle Erlebnisse und ganz besondere Momente für mich", blickt er zurück.

Besondere Momente will er auch mit den Wild Wings in dieser Saison erleben. "Ich denke, die Play-offs sind ein realistisches Ziel. Aber wir müssen einfach von Spiel zu Spiel denken."

Im Alter von zwei Jahren stand er bereits auf den Kufen. Mit fünf Jahren begann er dann richtig Eishockey zu spielen. Fragt man den jungen Spieler nach Vorbildern, muss er nicht lange überlegen. "Ich finde zwar einige Spieler ganz gut, aber die größten Vorbilder sind für mich meine Eltern. Ihnen habe ich sehr viel zu verdanken. Sie unterstützten meine Eishockey-Karriere, fuhren mich früher immer zum Training und zu den Spielen." Nicht nur Troy jagt in seiner Familie dem Puck hinterher. "Meine Eltern Kevin (60) und Michelle (57) haben immer noch großen Spaß am Eishockey. Sie spielen bei uns daheim in einer Seniorenliga noch mit." Auch die Geschwister von Troy Bourke – Bruder Brad (30) und die Schwestern Randi (27) und Karla (29) – können vom Eishockey nicht genug bekommen und sind ebenfalls von der schnellsten Sportart der Welt begeistert.

Auf die Spiele stimmt er sich gerne mit Rap- und Partymusik ein. "Aber am meisten mag ich Country-Music", verrät er. Neben Eishockey spielt er gerne Tennis, Golf und Baseball. Aber in seiner Heimat geht er noch einem anderen Sport nach: "Wir haben einige Pferde. Zusammen mit meinem Vater mache ich Team-Roping (Rodeo mit zwei Reitern, Anm. der Redaktion). Dies macht richtig Spaß. Aber ich gebe gerne zu: Mein Vater ist viel besser darin als ich."

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