In der ersten Runde der DEL2-Playdowns 2025/26 trifft der EHC Freiburg mit Cheftrainer Juraj Faith auf den ESV Kaufbeuren im direkten Duell um den Klassenerhalt.
Am Freitagabend startet in Freiburg die Playdown-Serie des EHC Freiburg gegen den ESV Kaufbeuren. Dabei geht es um nichts Geringeres als den Klassenerhalt in der DEL2.
Alles oder nichts lautet das Motto in der entscheidenden Phase der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga. Für die Wölfe beginnt am Freitag der Kampf um den Ligaverbleib. Erstmals seit der Saison 2018/19 – und erst zum vierten Mal seit dem Aufstieg in die DEL2 – kämpfen die Freiburger damit nicht in den Playoffs um die Meisterschaft, sondern in den Playdowns um den Klassenerhalt.
Ausgangslage und Modus: Als Tabellenelfter nach der Hauptrunde trifft das Team von Cheftrainer Juraj Faith in der ersten von zwei möglichen Playdown-Runden auf den ESV Kaufbeuren, der die Hauptrunde auf dem vierzehnten Platz beendet hat.
Die Playdowns werden grundsätzlich in einer „Best-of-Seven“-Serie ausgetragen. Da der Punkteabstand zwischen den Wölfen und den ESV Kaufbeuren nach Ablauf der regulären Saison 17 Punkte beträgt, starten die Freiburger bereits mit einem Sieg Vorsprung in die Serie. Erzielt eine Mannschaft vier Siege, gilt die Runde als gewonnen. Für den EHC bedeutet das, dass sie noch drei weitere Siege benötigen, um den Klassenerhalt zu sichern, während die Kaufbeurer vier Siege brauchen, um dasselbe Ziel zu erreichen. Der Verlierer der Serie muss anschließend in der zweiten Playdown-Runde weiterspielen, um seine Ligazugehörigkeit zu verteidigen. Für den Sieger ist die Saison beendet.
In der abgelaufenen Saison trafen die beiden Teams bereits viermal aufeinander. Drei dieser Duelle gingen zugunsten des EHC Freiburg aus, wobei die Partien stets sehr knapp verliefen. In den Playdowns gelten jedoch andere Gesetze: Im erbitterten Kampf um den Klassenerhalt ist nun wirklich alles möglich.
Wissenswert: Im Playdown-Duell zwischen Freiburg und Kaufbeuren treffen die beiden Teams aufeinander, die nach der Hauptrunde die meisten Gegentore kassiert haben. Hinzu kommt ein Kräftemessen der beiden schwächsten Unterzahlformationen der Liga.
Beide Mannschaften konnten die Hauptrunde mit einem Erfolg beenden: Für die Wölfe gab es einen Overtime-Sieg gegen die Eispiraten Crimmitschau, während der ESV Kaufbeuren einen deutlichen Heimsieg gegen den EC Bad Nauheim verbuchte.
Kader-Update: Traditionell halten sich die Vereine in der Endrunde in Bezug auf Kadersituation und Aufstellungsentscheidungen bedeckt, um dem Gegner in dieser entscheidenden Phase keinen Vorteil zu verschaffen. Für den EHC Freiburg steht jedoch bereits fest, dass Julian Airich, Eero Elo und Maximilian Leitner in dieser Saison nicht mehr auf dem Eis zum Einsatz kommen werden.
Stimme zur Serie: „Es geht um alles: den Klassenerhalt und um unsere Zukunft in der DEL2. Wir wissen, dass uns eine extrem harte Serie erwartet, aber die Jungs sind bereit und hochmotiviert. Wir wollen von Beginn an zeigen, dass wir diese Herausforderung annehmen.“, so Mike Mengis, Leiter für Spielbetrieb, Kommunikation und Team-Management.