Der EHC Freiburg in Jubellaune. Foto: TH Fotografie/Thomas Hess

In der DEL 2 gewinnt der EHC Freiburg am Sonntagabend das Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 5:2.

Es war der vierte Sieg in Folge und gab der Hoffnung auf den rettenden Tabellenplatz neue Nahrung. Mit ihren nunmehr 53 Punkten haben die Wölfe nur noch zwei Zähler Rückstand auf den zehnten Tabellenplatz, wo sich derzeit die Eispiraten Crimmitschau aufhalten. Auf Platz neun beträgt der Rückstand aber immer noch zehn Punkte. Es stehen in der normalen Runde noch zehn Partien auf dem Programm. Schon am Dienstag dieser Woche müssen die Freiburger wieder ran, sind bei den Ravensburg Towerstars zu Gast. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

 

Das Heimspiel gegen Kaufbeuren begann für die Gastgeber nicht nach Wunsch. Zunächst vergab der EHC zwei Großchancen in der 3. und 5. Minute, dann kassierte er zu allem Ungemach in Überzahl auch noch den ersten Gegentreffer. Brent Raedke ließ sich nicht zweimal bitten, bestrafte den EHC-Fehler mit dem Führungstreffer für Kaufbeuren.

An diesem Abend jedoch steckten die Wölfe den frühen Rückstand locker weg und drehten die Partie bis zur 16. Minute des ersten Drittels in eine 3:1-Führung. Die spektakulären Protagonisten waren Freiburgs Topscorer Fabian Ilestedt und der kanadische Neuzugang Lynden McCallum. Die Treffer zum 1:1 (9.) und 3:1 (16.) erzielte Ilestedt nach Vorlagen von McCallum. Beim 2:1 (13.) legte Ilestedt McCallum auf.

Auch im zweiten Drittel ließ ein weiter selbstbewusst aufspielender EHC Freiburg nichts anbrennen. Die Gäste aus dem Allgäu hatten zwar nun mehr Spielanteile, aber eine Verkürzung des Rückstands gelang ihnen nicht. Im Gegenteil. Die Wölfe erhöhten in der 34. Minute auf 4:1. Nach einem harten Mühlbauer-Querpass vollendete Eero Elo. Puck und Spieler landeten im Kaufbeurer Kasten. Weitere Freiburger Tore lagen in der Folge in der Luft, fielen aber nicht. So scheiterte Tomas Schwamberger nach einem Alleingang am Kaufbeurer Goalie Cody Porter.

Im Schlussabschnitt gaben die Freiburger weiter Gas, ließen im konsequenten Abschluss einiges vermissen. Brenzlig wurde es aber auch nach dem zweiten Kaufbeurer Treffer durch einen abgefälschten Schuss von Max Kislinger (54.) nicht mehr. In der vorletzten Minute machte Elo mit einem Schuss ins leere Tor alles klar. Auf Seiten der Freiburger glänzte auch Nikolas Linsenmaier mit vier Assists.

Tore: 0:1 (7.) Raedke, 1:1 (9.) McCullum (Ilestedt, Linsenmaier), 2:1 (13.) Ilestedt (Mc Caullum, Kretschmann), 3:1 (16.) McCallum (Illestedt, Linsenmaier), 4:1 (34.) Elo (Mühlbauer, Linsenmaier), 4:2 (Kislinger (Kaiser), 5:2 (59.) Elo (Linsenmaier, Kretschmann).