Der EHC Freiburg hat am Freitag sein Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse mit 2:1 gewonnen.
Ein dynamisches Auftreten im Offensivdrittel, eine kompakte Leistung in der eigenen Zone – und das gewisse Quäntchen Glück, das ein Spiel auf Messers Schneide letztlich durch einen Torwartfehler der Gäste die Wölfe ein von beiden Seiten lang ersehntes 2:1 erzielen sah, ließen den ersten Eishockeyabend 2026 in der Echte-Helden-Arena zu einem vollen Erfolg für Blau-Weiß-Rot werden.
Die Wölfe legten bei ihrem ersten Heimspiel im Kalenderjahr 2026 einen Blitzstart auf das Eis, indem dank der Vorarbeit von Verteidiger Sameli Ventelä und der Arbeit am Torraum von Nikolas Linsenmaier dessen neuer Reihenkollege nach dem Ausfall von Fabian Ilestedt, Tomas Schwamberger, bereits nach 78 Sekunden zum 1:0 verwertete. Doch vielleicht wäre in diesem ersten Spielabschnitt mehr drin gewesen als der Stand von 1:1, den die Gäste aus Weißwasser in der 11. Spielminute herstellten. Dieser war nämlich als Resultat eines Konters entstanden, nachdem der EHC doch so effizient die neutrale Zone dicht gemacht hatte, bis dann ein einzelner Aussetzer ach so hemmungslos von Ex-Wolf Georiy Saakyan bestraft wurde.
Über ein halbes Spiel lang sollte es letztlich dauern, bis eine solche 2:1-Führung von einem der Teams tatsächlich hergestellt wurde – und das, nach all den vielversprechenden Chancen auf beiden Seiten, auf äußerst unverhoffte Weise, aber aus südbadischer Sicht auf der richtigen Seite des Eises, nämlich im Schlussdrittel vor der Nordkurve: Dort unterlief Gäste-Goalie Anthony Marrone nämlich ein Patzer, indem er jenseits der Torlinie den Puck spielend diesen an Christian Kretschmann abgab und dessen zweiter Anspielversuch in den Slot schließlich bei David Trinkberger landete, der per gezieltem Schlenzer in das halb leere Füchse-Tor traf (43.).
Tore: 1:0 (2.) Schwamberger (Linsenmaier, Ventelä), 1:1 (11.) Saakyan (D’Aoust, Hjorth), 2:1 (42:29) Trinkberger (Kretschmann, Airich). Strafminuten: Freiburg 10, Weißwasser 10.