Mit einer konzentrierten Leistung sichert sich der Eishockey-Zweitligist EHC Freiburg einen wichtigen Sieg. Die Entscheidung fällt erst im letzten Drittel.
Der EHC Freiburg hat bei den Eisbären Regensburg einen verdienten 3:1-Auswärtssieg gefeiert und dabei mit Disziplin, taktischer Reife und beeindruckender Effizienz überzeugt. Vor allem in Unterzahl präsentierten sich die Wölfe hellwach. Zwei der drei Treffer erzielte der EHC mit einem Mann weniger auf dem Eis.
Von Beginn an war zu spüren, dass die Freiburger bestens eingestellt in die Partie gingen. Bereits früh setzten sie ein Ausrufezeichen: In Unterzahl eroberte Nikolas Linsenmaier nach sieben Minuten energisch die Scheibe und ließ Eisbären-Torhüter Jonas Neffin mit einem platzierten Abschluss keine Chance.
Hausherren finden keine Mittel gegen EHC-Abwehr
Regensburg bemühte sich anschließend um Spielkontrolle, fand gegen die kompakte Defensive der Gäste jedoch kaum Mittel. Zudem wuchs Freiburgs Schlussmann Fabian Hegmann mehrfach über sich hinaus und entschärfte die wenigen klaren Möglichkeiten der Hausherren.
Im zweiten Drittel erhöhten die Eisbären den Druck und wurden schließlich belohnt. In Überzahl nutzte Jack Bracco eine Lücke in der Freiburger Defensive und glich in der 28. Minute zum 1:1 aus. Die Partie wurde nun intensiver und körperlicher, doch Freiburg blieb ruhig, hielt die Ordnung und ließ sich auch von mehreren Strafzeiten nicht aus dem Konzept bringen. Mit dem Remis ging es in die zweite Pause.
Die Entscheidung fiel im Schlussabschnitt. Der EHC zeigte sich erneut eiskalt vor dem gegnerischen Tor: Travis Ewanyk setzte energisch nach, gewann den Puck direkt vor dem Regensburger Gehäuse und schob in der 51. Minute zur erneuten Führung ein.
Kühnhauser trifft spät zur Entscheidung
In der Schlussphase drängten die Eisbären auf den Ausgleich und nahmen ihren Torhüter vom Eis. Ein Risiko, das Freiburg konsequent bestrafte. Kilian Kühnhauser traf in Unterzahl ins leere Tor und machte den Auswärtssieg perfekt (58.).
Dank hoher Laufbereitschaft, eines starken Penaltykillings und einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachte der EHC Freiburg den Vorsprung souverän über die Zeit. Die Wölfe entführten damit hochverdient drei Punkte aus Regensburg und unterstrichen eindrucksvoll ihre derzeitige Effizienz und Stabilität. Mit 22 Punkten steht der EHC nun auf dem vorletzten Tabellenplatz 13.