Die Schwenninger Wild Wings setzen auf ihre viele Fans – auch online. Foto: Sigwart

Auch auf Instagram und Facebook liefern sich die DEL-Clubs heiße Duelle. Es geht um Fans, Reichweite und Sichtbarkeit. Wer hat die meisten Follower, wer die wenigsten?

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist längst nicht mehr nur auf dem Eis Schnelligkeit und Schlagkraft gefragt – auch in den sozialen Netzwerken liefern sich die Clubs ein packendes Duell um Reichweite, Sichtbarkeit und Fanbindung.

 

Wer in den Social Media punktet, gewinnt nicht nur Fans dazu, sondern auch die Aufmerksamkeit potenzieller Sponsoren. Aktuellen Zahlen zufolge führen die Kölner Haie dieses digitale Rennen deutlich an. Alle Reichweitenangaben beziehen sich auf den Stand vom 5. August 2025.

Mit insgesamt über 259 000 Followern auf Instagram und Facebook belegen die Haie mit klarem Vorsprung den ersten Platz im Social-Media-Ranking der Liga. Besonders stark ist die Präsenz der Haie auf Facebook: Mehr als 151 000 Nutzer folgen dem Club aus Nordrhein-Westfalen.

Facebook macht den Unterschied

Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Eisbären Berlin mit rund 209 000 Followern sowie die Adler Mannheim mit knapp 197 000. Beide Clubs zählen seit mehreren Jahren nicht nur sportlich, sondern auch mit ihrer Medienpräsenz zur Elite der Liga. Ebenfalls in der Spitzengruppe vertreten sind der EHC Red Bull München (125 000) und die Grizzlys Wolfsburg (131 000).

Letztere profitieren dabei besonders von ihrer soliden Fanbasis auf Facebook, die ihnen im Gesamtvergleich eine überraschend starke Platzierung ermöglicht.

Schwenninger Wild Wings

Im Mittelfeld sind Clubs wie die Nürnberg Ice Tigers, die Augsburger Panther und die Löwen Frankfurt vertreten. Ihre Follower-Zahlen bewegen sich zwischen 70 000 und 90 000.

Auch die Schwenninger Wild Wings sind in dieser Region zu finden. Auf Instagram vermelden die Neckarstädter circa 38 800 Follower und auf Facebook folgen dem Erstligisten 36 800 Follower.

Am Ende des Rankings stehen die Dresdner Eislöwen. Mit rund 46 000 Anhängern auf den beiden Plattformen.

Die Zahlen machen deutlich: Reichweite in sozialen Medien ist ein essenzieller Bestandteil der Markenbildung im Profi-Eishockey. Plattformen wie Instagram und Facebook bieten nicht nur eine Bühne für Spieltagscontent, sondern dienen auch als Schaufenster für die Vermarktung, den Austausch mit Fans und das Image des gesamten Clubs. Wer online wächst, stärkt damit gleichzeitig seine Position neben dem Eis.

In Zukunft wird sich dieser Trend vermutlich noch verstärken: TikTok, YouTube Shorts und andere Videoformate gewinnen weiter an Bedeutung. Clubs, die frühzeitig in professionelle, kreative und authentische Online-Kommunikation investieren, werden sich nicht nur digital, sondern auch wirtschaftlich besser aufstellen können.