Das Eiscafé Adria hat wieder geöffnet Foto: Klormann

Seit sie 14 Jahre alt ist, arbeitet Dorothea Mansi in der Adria. Nun ist sie die Inhaberin des Eiscafés. Nach der Renovierungsphase wurde das Lokal neu eröffnet.

Am Samstag hat das Eiscafé Adria wieder eröffnet – in neuen Händen. Erst 2022 übernahmen Yusuf und Hayat Tag das Lokal von Betreiber Michelangelo Giuliano.

 

Nun betreibt Dorothea Mansi das Eiscafé – mit neuem Konzept und italienischem Flair.

Für die 31-Jährige ist die „Adria“ kein Neuland. Bereits 2008, Mansi war gerade einmal 14 Jahre alt, begann sie in dem Lokal – zu damaligem Zeitpunkt noch unter Giuliano – zu kellnern.

Als Inhaberin hat sie nun die Möglichkeit, etwas Eigenes aus dem Eiscafé zu machen. Dafür wurde bereits kräftig renoviert – mit der Unterstützung ihres Bruders und ihres Vaters. Letzterer hatte das Lokal vor 15 Jahren schon einmal mitrenoviert.

Nun erstrahlt der Laden in neuen Farben und anderem Stil. 164 Sitzplätze bietet die Adria drinnen und draußen.

Die Heumadenerin hat auch eine neue Speisekarte zu bieten. Darauf finden sich unter anderem neue Eissorten, darunter standardmäßig vier besondere. Dabei handele es sich um „Eissorten, die man so nicht jeden Tag bekommt“. Sie bestünden aus „Premium-Zutaten“. Diese seien geprüft und anerkannt. Als Beispiel nennt die Inhaberin Sacher-Torten-Eis mit 56 Prozent Schokoladenanteil.

Inhaberin Dorothea Mansi (links) und ihre Mutter Maria Salviati befüllen Gläser mit ihrem hausgemachten Pistazien-Tiramisu. Foto: Jana Heer

Ihr persönliches Lieblingseis hingegen ist Joghurt-Maracuja. Und – freut sich die Inhaberin – es gebe einen Spezial-Eis-Becher.

Die Eigenkreation besteht aus den Eissorten Bitterschokolade, Pistazie und Vanille mit gehackten Löffelbiskuits. Verziert ist die Kombination mit Sahnehaube, weißer Schokosoße und Blattgold.

Hausgemachtes Pistazien-Tiramisu

Doch Eis ist nicht das einzige auf der Speisekarte. Auch hausgemachtes Pistazien-Tiramisu wird es geben, so Mansi. Ihre Mutter Maria Salviati mache dieses selbst.

Auch sonst werde es vor allem süße, traditionelle italienische Gerichte geben. Ein Beispiel ist das Foccacine, ein Fladenbrot aus Apulien in Italien. Aus dieser Region komme die Familie im Übrigen.