Die Flüchtlingsunterkunft in der Bussardstraße in Villingen steht kurz vor dem Bezug. Foto: Simone Neß

Der Bezug der neuen Flüchtlingsunterkunft in der Bussardstraße in Villingen verzögert sich. Zuvor gibt es einen Besichtigungstermin für interessierte Bürger.

Der Bau der Flüchtlingsunterkunft an der Bussardstraße in Villingen befindet sich auf der Zielgeraden.

 

In wenigen Monaten wurde hier eine zweistöckige Modulanlage errichtet, die über 27 Zimmer verfügt und somit Platz für 81 Personen bieten wird.

Neben den Wohneinheiten, in denen sowohl Einzelpersonen als auch Familien unterkommen können, verfügt die Unterkunft über Aufenthalts-, Sanitär-, Ess- und Küchenräume, heißt es in einer Mitteilung des Stadtverwaltung.

Eigentlich war der Bezug der Container-Wohnungen zum 1. Juli vorgesehen. Doch wer an der Anschlussunterbringung für Flüchtlinge vorbei geht, stellt fest: Bewohnt ist die Anlage aktuell noch nicht. Auf dem Gelände reiht sich derzeit noch Baustellenmaterial aneinander, auch ein Baustellenfahrzeug ist dort noch geparkt.

Die Außenanlage der Flüchtlingsunterkunft in der Bussardstraße muss noch hergerichtet werden. Foto: Simone Neß

Genau das sei auch der Grund, warum der ursprünglich angepeilte Einzugstermin nicht eingehalten werden konnte, schildert die städtische Pressesprecherin Madlen Falke auf Anfrage unserer Redaktion. Die Außenanlage müsse noch hergestellt werden, „damit die Bewohner nicht durch matschige Wege laufen müssen“, so Falke. Der Bezug sei nun für den August vorgesehen, kündigt die Pressesprecherin an.

Offener Besichtigungstermin

Vor dem Erstbezug haben nun interessierte Bürger die Möglichkeit, einen Blick in die Modulanlage in der Bussardstraße zu werfen. Der offene Besichtigungstermin ist am Freitag, 25. Juli, zwischen 15 und 17 Uhr. Die verantwortlichen Mitarbeiter des Amtes für Jugend, Bildung, Integration und Sport sowie vom Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau stehen dort für Gespräche und Informationen bereit, schreibt die Stadtverwaltung. Wer nicht dabei sein kann, darf sich gerne mit Fragen an die E-Mail-Adresse au@villingen-schwenningen.de wenden.

Rund zwei Millionen Euro waren für die Flüchtlingsunterkunft in der Bussardstraße veranschlagt. „Die Kosten wurden eingehalten“, teilt Madlen Falke mit.