Der Vorsitzende Thomas Klumpp (am Rednerpult) bei seiner Ansprache vor der erweiterten Bergrettungswache. Foto: Bergwacht

Der Winter lag bereits in der Luft am Ruhestein bei der Einweihung der erweiterten Bergrettungswache am Ruhestein. Mit der Bergwacht Obertal feierten zahlreiche Gäste.

Baiersbronn/Ruhestein - Pünktlich zur nahenden Wintersaison trafen sich die Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden, Gemeinderäte, Vertreter von Handwerk und Bau, die Landesleitung der Bergwacht Schwarzwald sowie zahlreiche Mitglieder der angrenzenden Bergwachtortsgruppen und der Ortsgruppe Obertal, um den Anbau an die Bergrettungswache am Ruhestein zu feiern.

Vorsitzender Thomas Klumpp führte in einem Rückblick durch die zweieinhalbjährige Bauzeit, die die bereits vorhandene Bergrettungswache deutlich aufgewertet hat, heißt es in einer Mitteilung der Bergwacht. Neben einer großzügigen neuen Fahrzeuggarage bieten zusätzliche Sanitär- und Sozialräume und zwei Schlafräume ausreichend Platz zur Unterbringung der Bergretter für die Ausübung des Bergrettungsdienstes.

Unterstützung vom Land

Neben der finanziellen Unterstützung des Landes Baden-Württemberg wurden während der Bauphase weit über 4000 Stunden an Eigenleistung von Bergwachtmitgliedern – zusätzlich zu Einsätzen, Lehrgängen und Sonderveranstaltungen im regulären Dienstbetrieb – aufgebracht.

"Ohne eure äußerst großzügige Unterstützung mit zum Beispiel Personal, Material, Fahrzeugen und Maschinen wäre dieser Anbau an die bestehende Rettungswache schlichtweg nicht möglich gewesen", dankte Klumpp den am Bau beteiligten Unternehmen.

Dank an Mitglieder

Klumpp dankte auch den Mitgliedern für ihren Einsatz. "Wir können mit großem Stolz auf das blicken, was wir gemeinsam in den vergangenen zweieinhalb Jahren unter teils schweren Rahmenbedingungen erreicht haben. Wir haben an einem tollen Platz eine sehr schöne Bergrettungswache, die durch unsere Kameraden vor Jahrzehnten erbaut und jetzt umgebaut und erweitert wurde", so Klumpp. Aufgabe der Ortsgruppe sei es weiterhin, dieses Gebäude zu pflegen und für die kommenden Generationen instandzuhalten, damit die Mitglieder auch in Zukunft "die besten Voraussetzungen zur Ausübung des Bergrettungsdienstes vorfinden können".

Nach dem offiziellen Teil konnte die Rettungswache besichtigt werden. Bei Häppchen in gemütlicher Runde klang die Einweihung aus.