Die neue LED-Flutlichtanlage ist offiziell eingeweiht. Bernhard Braun (von links), Bürgermeisterstellvertreter, Simon Tritschler, dritter Vorstand, Axel Weber Projektleiter, Marcel Wehrle erster Vorstand, Kevin Beyer zweiter Vorstand und Volker Kirn von Lumosa freuen sich über das neue Licht, dass das Rena-Stadion erleuchtet. Foto: FC 07 Furtwangen

Der FC Furtwangen setzt auf Zukunft. Die neu eingeweihte LED-Flutlichtanlage ist nicht nur heller, sondern trägt auch zum Umweltschutz bei.

Nach 50 Jahren Halogenscheinwerfer setzt der FC 07 Furtwangen nun auf eine moderne LED-Flutlichtanlage, die das Rena-Stadion beleuchten wird. „Es war höchste Zeit die Anlage zu erneuern“, berichtet der FC. Die Beschaffung von Ersatzteilen war kaum mehr möglich und der Energieverbrauch nicht mehr zeitgemäß.

 

Mit der neuen LED-Technik gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Durch die Erneuerung verbessere sich nicht nur die Lichtqualität erheblich – auch Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Zuverlässigkeit steigen den Angaben des FC zufolge deutlich. Der Stromverbrauch sinke erheblich, die ursprüngliche Anlagenleistung wurde von 32 000 Watt auf 15 000 reduziert – ein wichtiger Beitrag zu Klimaschutz und langfristiger Kostenersparnis für den FC.

Der FC gibt bekannt, dass 83 Prozent an Energie gespart wird. Zudem gibt es drei verschiedene Lichtstärken und Beleuchtungsfelder, die je nach Bedarf und Trainingsmethode eingestellt werden können. Auch ein Blendschutz ist an den Flutlichtmasten montiert worden, um die Lichtverschmutzung zu reduzieren.

Erster Spielbetrieb unter neuem Licht

Die offizielle Einweihung der neuen Flutlichtanlage war bereits im. März. Beim Spiel der Damen des FC 07 Furtwangen gegen SG Marbach/Dürrheim wurde erstmals im neuen, modernen Licht angestoßen.

Insgesamt investierte man 47 000 Euro für die neue Flutlichtanlage, die mithilfe von Sponsoren und Spendenaktionen finanziert werden konnte. Der FC rechnet damit, dass in 6,5 Jahren die Anschaffungskosten wieder amortisiert sind.

Pressesprecher Werner Dold ergänzte im Februar, als die Anlage gebaut wurde, dass neben den Fußballern auch andere Sportler davon Nutzen haben. Die Leichtathleten, der Skiclub sowie die Volleyballer profitieren ebenfalls von besseren Trainingsbedingungen in den Abendstunden.